Die Kunst des Kochens bestand schon immer darin, gesunde und weniger gesunde Zutaten zu einem außergewöhnlich leckeren Gericht zu kombinieren. Ein kurzer Blick in ein Kochbuch verrät die am häufigsten verwendeten Zutaten. Eine davon ist Gelatine.

Dieses umstrittene Produkt ist bei Hobby- und Profiköchen gleichermaßen gefragt. Hergestellt aus Kollagen, kann es jedes kulinarische Meisterwerk deutlich aufwerten. Es trägt nicht nur zum Aussehen eines Gerichts bei, sondern beeinflusst auch dessen Geschmack. Gelatine besitzt zudem eine Reihe weiterer positiver Eigenschaften:

  • Stärkt Nägel und Haare;
  • verbessert den allgemeinen Knochenzustand und die Gelenkbeweglichkeit;
  • heilt Magen-Darm-Erkrankungen und verbessert die normale Verdauung und den Stoffwechsel;
  • fördert die Gewichtsabnahme;
  • macht die Haut elastischer;
  • reichert den Körper mit Proteinen an.

Daher sind Desserts mit Gelatine nicht nur eine schöne Dekoration für Ihre Festtafel, sondern liefern auch zusätzliche wertvolle Nährstoffe. Vorausgesetzt natürlich, man verwendet nicht zu viel Gelatine. Jedes Produkt, selbst das gesündeste, kann bei übermäßigem Verzehr giftig sein.

Panna Cotta oder „Gekochte Sahne“

Selbstgemachte Panna Cotta ist einfach und schnell zubereitet!

Eines der beliebtesten italienischen Desserts, das oft unter den zehn köstlichsten Gerichten genannt wird, ist Panna Cotta, oder „gekochte Sahne“. Dieses Dessert wird natürlich mit Gelatine zubereitet. Für die Zubereitung dieses unglaublich leckeren Desserts benötigen Sie:

  • 400 ml zwanzigprozentige Sahne;
  • zwei Eigelb;
  • 150 g Zucker;
  • 15 g Gelatine;
  • einen Teelöffel Vanillin.

Die Gelatinegranulat 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Anschließend mit 50 ml Sahne und den Eigelben verrühren. In der Zwischenzeit die restliche Sahne erhitzen und Zucker und Vanille darin auflösen. Sobald die Sahne heiß genug ist, die beiden Mischungen unter Rühren vermengen. Kurz aufkochen lassen und sofort vom Herd nehmen. Nicht kochen lassen.

Nach etwa 15 Minuten ist die Sahne so weit abgekühlt, dass sie sich mit einem Mixer aufschlagen lässt (unbedingt die höchste Stufe verwenden). Für eine besonders luftige Konsistenz die Masse anschließend kurz in einem kalten Wasserbad aufschlagen. Das Dessert wird einfach himmlisch!

Pfirsich-Käsekuchen ohne Backen

Pfirsich-Käsekuchen mit Gelatine

Ein ebenso berühmtes Dessert, das ohne Gelatine unmöglich zuzubereiten ist, ist der sogenannte Käsekuchen. Um den Ursprung dieses Gerichts rankten sich einst hitzige Debatten. Jeder behauptete, sein Land habe den „Käsekuchen“ als erstes erfunden. Letztendlich gingen die Briten, Amerikaner und Italiener als Sieger hervor, da sie dieses Käsedessert am häufigsten in verschiedenen Variationen zubereiten.

Für die Zubereitung von Gelatine-Käsekuchen benötigen Sie:

  • zwei Dosen Pfirsiche;
  • 200 g Kekse nach Yubileiny-Art;
  • 400 g Hüttenkäse;
  • 200 ml dreißigprozentige Sahne;
  • 200 g Butter;
  • 100 g Zucker;
  • 30 g Gelatine;
  • Vanille nach Geschmack.

Und No-Bake-Käsekuchen gelingt am besten in einer Springform. Daraus lässt er sich viel leichter lösen.

Die Hälfte der Gelatinegranulate 30 Minuten in Wasser einweichen. Die andere Hälfte in dem abgetropften Sirup einer Dose Pfirsiche einweichen. Währenddessen die Kekse fein zerbröseln und mit weicher Butter vermengen.

Die entstandene Mischung in die Form geben und gut andrücken. Die Mischung kurz im Kühlschrank kaltstellen. Die in Wasser eingeweichte Gelatine über einer Flamme erhitzen, bis sie kocht und sich vollständig aufgelöst hat. Die entstandene Flüssigkeit auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Zucker, Sahne und Vanilleextrakt schaumig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Hüttenkäse hinzufügen und gründlich verrühren. Die abgekühlte Gelatine unter die Hüttenkäsemischung heben. Die Form aus dem Kühlschrank nehmen und die Keksschicht mit der Hüttenkäsecreme bedecken. Anschließend die Form für weitere zwei Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Hüttenkäsecreme vollständig fest ist.

Sobald der Hüttenkäse im Kühlschrank fest geworden ist, den Sirup mit der restlichen Gelatine erhitzen, bis diese sich vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen. Die Pfirsichspalten auf dem Hüttenkäse verteilen und vorsichtig den abgekühlten Gelatinesirup darüber gießen. Fertig! Ein paar Stunden warten, bis das Gelee fest ist, und dann servieren!

Gelatine-Marmelade

Gelatinemarmelade mit Kiwi

Lust auf eine leckere und unglaublich gesunde Marmelade mit Kiwi, Bananen und… natürlich Gelatine? Dann benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 5 Kiwistücke;
  • eine Banane;
  • drei Teelöffel Zitronensaft;
  • einen Teelöffel Gelatine;
  • 200 g Zucker.

Kiwi waschen, schälen, in mittelgroße Stücke schneiden und zusammen mit den Bananenscheiben in einen Topf geben. Die Früchte mit einem Mixer fein pürieren. Anschließend Zucker, Gelatine und Zitronensaft hinzufügen, alles gut verrühren und den Topf zurück auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren maximal fünf Minuten kochen lassen. Den Herd ausschalten und den Topf auf dem Herd lassen. Nach etwa einer Stunde erneut aufkochen lassen. Die fertige Marmelade kann in normalen Gläsern im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Video-Rezept für Champagnergelee im Glas

Hausgemachte Marshmallows, Champagnergelee mit Beeren, verschiedene Puddings und Soufflés, Bavarois und Mousses – all das sind unglaublich leckere Desserts aus Gelatine. Sie sind oft schnell zubereitet, schmecken aber trotzdem hervorragend.