Bevor ich die besten Rezepte für Johannisbeergelee verrate, möchte ich über die Vorzüge dieses Desserts sprechen. Schließlich ist Wackelpudding so gesund, dass man sich kaum ein anderes Dessert vorstellen kann, das so gesund ist: Gelatine enthält Glycin, das für die Regeneration von Knochen, Gelenken und Knorpel unerlässlich ist. Somit ist es ein köstliches Mittel zur Vorbeugung von Arthritis!

Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Johannisbeergelee ist ebenfalls sehr wertvoll: Schwarze Johannisbeeren sind eine wahre Fundgrube an Vitaminen, darunter Vitamin C, sowie Mineralstoffen. Rote und weiße Johannisbeeren sind zwar auch sehr gesund, erreichen aber nicht ganz den Nährwert schwarzer Johannisbeeren.

Der Ursprung von Gelee

Schwarze Johannisbeere-Gelee

Wackelpudding ist ein französisches Dessert aus Fruchtsaft, Zucker und Gelatine. Wackelpudding kann auch ohne Gelatine zubereitet werden; in diesem Fall enthält das Rezept Pektin oder Agar-Agar.

Die Geschichte dieses Desserts ist in erster Linie die Geschichte der Erfindung und Perfektionierung der Gelatine (dies geschah vor mehreren Jahrhunderten). Für Kulinarikexperten ist sie daher weniger interessant, da tierische Gelatine durch Auskochen von Tierknochen gewonnen wird. Lebensmittelgelatine hingegen ist völlig geruchs- und geschmacksneutral und erinnert an ihren Ursprung, wodurch sie sich unbedenklich für die Zubereitung köstlicher Desserts eignet.

Wie man Gelee zubereitet: Verschiedene Methoden

Johannisbeergelee

Für die Zubereitung dieses Johannisbeerdesserts können Sie Gelatinepulver, Gelatineblätter oder auch ganz darauf verzichten.

  1. Das einfachste Rezept sieht vor, die Gelatine gemäß Anleitung vorzulösen, sie dann mit der vorbereiteten Beerenmischung zu vermengen, in Förmchen zu füllen und 3-5 Stunden im Kühlschrank fest werden zu lassen.
  2. Mit Gelatineblättern ist das Rezept noch einfacher. Die Blätter etwa 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken, mit Beerensaft oder der vorbereiteten Mischung (in unserem Fall schwarze oder rote Johannisbeeren) vermengen, in Förmchen füllen und wie in Rezept Nr. 1 beschrieben fortfahren. Diese Methode hat ihre Vorteile: Der resultierende Johannisbeersaft ist unverdünnt.
  3. Wenn Sie Agar-Agar (ein Algenpulver) verwenden möchten, dann müssen Sie es direkt auf die Oberfläche des Saftes gießen, die Mischung dann auf 60 Grad erhitzen und anschließend wie im gleichen Rezept beschrieben weiter erhitzen.
  4. Sie können die Geliermittel auch ganz weglassen. Das Rezept lautet dann wie folgt: 1 kg pürierte schwarze oder rote Johannisbeeren mit 700 g Zucker vermengen und einkochen lassen, bis die Masse eindickt. Dieses Gelee gelingt übrigens am besten mit roten Johannisbeeren, Sie können es aber auch mit schwarzen Johannisbeeren oder einer Beerenmischung zubereiten. Wichtig: Nicht stürzen! (Normalerweise wird das Gelee zum Lösen aus der Form verwendet, wenn Sie eines der oben beschriebenen Rezepte verwenden: Erhitzen Sie die Form kurz, aber vorsichtig und stürzen Sie sie dann.)

Die besten Johannisbeergelee-Rezepte

Johannisbeergelee

Rezept mit GelatineWir benötigen 150 g schwarze oder rote Johannisbeeren, 14 g Gelatine, 350 ml abgekochtes Wasser und eine halbe Tasse Zucker. Die Gelatinepackung beschreibt, wie man sie auflöst und quellen lässt. Waschen und schälen Sie die Beeren, bedecken Sie sie mit Wasser und kochen Sie sie 10 Minuten lang. Erhitzen Sie die Mischung bei starker Hitze. Lassen Sie sie abkühlen und trennen Sie dann Saft und Fruchtfleisch durch ein Sieb. Das Fruchtfleisch benötigen wir nicht. Kochen Sie den Saft erneut auf, lösen Sie den Zucker darin auf und gießen Sie den entstandenen Sirup zur Gelatine. Verrühren Sie alles gründlich, füllen Sie die Masse in Förmchen und lassen Sie sie abkühlen.

Rezept ohne GeliermittelNehmen Sie 700 g schwarze Johannisbeeren (ca. ein Einmachglas). Waschen und schälen Sie die Beeren. Kochen Sie sie in einem Topf auf und schöpfen Sie dabei den entstehenden Schaum ab. Sie benötigen nicht viel Wasser; 2 Tassen genügen. Geben Sie nach 15 Minuten Zucker im Verhältnis 1:1,5 hinzu. Kochen Sie die Mischung weitere 15 Minuten, rühren Sie dabei um und schöpfen Sie den Schaum ab. Die Marmelade dickt ein und setzt sich am Topfrand ab. Am besten bewahrt man die Marmelade in luftdicht verschlossenen Gläsern auf; so hält sie sich den ganzen Winter. Unverschlossen ist sie 5 Tage haltbar. Tipp: Falls die Marmelade nach 15 Minuten noch nicht eindickt, können Sie sie bedenkenlos weiterkochen (die Säure, insbesondere in schwarzen Johannisbeeren, verhindert das Gelieren; je nach Säuregehalt kann es länger dauern).

Rezept mit BlattgelatineFür ein Blatt Gelatine benötigen Sie 100 ml Flüssigkeit. Schätzen Sie die Menge an Beerensaft ab, um die benötigte Blattanzahl zu bestimmen. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Gelatinepackung (schneiden, in Wasser einweichen, ausdrücken, auflösen). Mischen Sie anschließend die gewünschte Saftmenge mit der aufgelösten Gelatine und füllen Sie die Masse in Förmchen.

Wackelpudding ist eine kalorienarme Süßigkeit, die Sie unbesorgt genießen können! 100 Gramm enthalten nur 90 kcal! Dieses Dessert ist auch während der Fastenzeit erlaubt.

Guten Appetit!

Video-Rezept für Johannisbeergelee