Zartes Himbeergelee, selbstgemacht von einer liebevollen Hausfrau, ist eine wunderbare Ergänzung für eine gemütliche Teeparty am Abend mit Familie und Freunden. Dieses sparsame und kostengünstige Rezept ermöglicht es Ihnen, Beeren zu verwenden, die sich nicht für die Herstellung von Marmelade oder Konfitüre eignen.

Wenn man im Winter süße Marmelade kocht, landet oft ein großer Teil der Beeren im Müll, weil sie ungenießbar sind. Werfen Sie die vermeintlich „aussortierten“ Beeren nicht gleich weg! Auch leicht angeschlagene Beeren eignen sich hervorragend für duftendes Kompott, Gelee oder andere leckere Desserts. Himbeermarmelade zum Beispiel ist ganz einfach zuzubereiten. So können Sie die Beeren nicht nur verwerten, sondern auch Ihre Lieben mit einem köstlichen, feinen Himbeergelee verwöhnen.

Himbeeren bestechen nicht nur durch ihren wunderbaren Geschmack und ihr betörendes Aroma, sondern auch durch zahlreiche positive Eigenschaften. Die Fülle an Vitaminen und Mineralstoffen in dieser besonderen Beere spendet dem Körper neue Energie, insbesondere in den kalten Wintermonaten, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Himbeerleckereien sind daher nicht nur köstlich, sondern auch ein unglaublich gesundes Dessert, das hervorragend zu aromatischem Tee passt. Im Folgenden finden Sie ein Rezept für Gelee ohne Verdickungsmittel.

Klassisches Himbeergelee

Himbeergelee

Um Himbeergelee zu Hause herzustellen, müssen Sie folgende Zutaten im Voraus vorbereiten:

  • frische Beeren – 1 kg;
  • ein Glas Kristallzucker;
  • Wasser – 1 Glas;
  • Zitronensäure – 2 g.

Zubereitungsmethode:

  1. Für diese Himbeerleckerei gibt man zuerst die Beeren in eine Emailleform und zerdrückt sie gründlich mit einem Nudelholz aus Holz, wie man es zum Ausrollen von Knödelteig verwendet.
  2. Anschließend Wasser in die Pfanne mit den zerdrückten Beeren gießen und die Mischung mit einem nichtmetallischen Spatel umrühren.
  3. Anschließend den Behälter mit den Beeren auf den Herd stellen. Die Himbeersauce sollte kochen. Entstehenden Schaum abschöpfen und die Sauce bei schwacher Hitze etwa zehn Minuten köcheln lassen.
  4. Nach Ablauf der angegebenen Zeit die Mischung vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  5. Die entstandene Masse gründlich durch ein Sieb streichen und anschließend durch ein Käsetuch pressen.
  6. Das Ergebnis sollte Beerensaft sein, dem Sie Kristallzucker hinzufügen. Gießen Sie die Mischung zurück in den Topf, stellen Sie ihn auf die Herdplatte und bringen Sie sie zum Kochen.
  7. Die Himbeergeleemischung 40 Minuten kochen lassen. Dabei die Haut an der Oberfläche der Mischung regelmäßig entfernen.
  8. Sobald die Himbeermasse fertig ist, die Zitronensäure hinzufügen, gründlich umrühren und den Topf vom Herd nehmen. Das Dessert in vorbereitete und sterilisierte Gläser füllen. Flache Gefäße sind am besten geeignet.
  9. Lassen Sie die Gläser mit den Beerenleckereien offen, bis sie vollständig auf Zimmertemperatur abgekühlt sind.
  10. Anschließend die Behälter mit Nylondeckeln verschließen und an einem kühlen Ort, z. B. im Kühlschrank, aufbewahren.

Diese Himbeerleckerei eignet sich als Dessertfüllung und zum Dekorieren von süßen Kuchen, Pfannkuchen, Syrniki oder Krapfen. Darüber hinaus ist das Gelee auch pur ein Genuss und passt hervorragend zu aromatischem, heißem Tee. Im Folgenden finden Sie ein weiteres interessantes Rezept für Himbeergelee mit roten Johannisbeeren.

Johannisbeer-Himbeer-Gelee

Himbeergelee-Rezept

Durch die Zugabe von Johannisbeersaft wird das Dessert fester. Die Zubereitung des Gelees bleibt unverändert. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Sie den Johannisbeersaft zum Himbeersaft geben müssen. Johannisbeeren passen farblich perfekt zu Himbeeren und gelieren zudem hervorragend. Daher benötigen Sie für jeden Liter Himbeersaft etwa 300 ml Johannisbeersaft und ein Kilogramm Zucker.

Guten Appetit!

Video-Rezept für Himbeergelee