Wie man Vogelmilchgelee zubereitet
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Die in der Sowjetzeit berühmten Vogelmilchbonbons waren ein heiß ersehnter, aber fast unerreichbarer Traum eines jeden Kindes. Unerreichbar, weil sie praktisch unmöglich zu kaufen waren. Doch Eltern wollten ihre geliebten Kinder schon immer verwöhnen. Offenbar entstand so das Rezept für eine außergewöhnlich leckere, selbstgemachte Süßigkeit – ein Gelee aus Sauerrahm und Milch, dessen feiner Geschmack an die begehrte Süßigkeit erinnert.
Vielleicht ist es wirklich so passiert, vielleicht aber auch nicht – das ist nicht der Punkt. Wichtig ist, dass das Rezept entwickelt wurde und populär wurde. Und die begehrte „Vogelmilch“ verlor ihren Luxusstatus und wurde zu einem erschwinglichen Dessert. Schließlich sind die Zutaten denkbar einfach: Sauerrahm, Milch, Zucker, Gelatine und Kakao. Doch wenn sie zusammenkommen, geschieht ein wahres Wunder: Eine überraschend zarte, auf der Zunge zergehende, luftige Köstlichkeit entsteht.
Warum „Vogel“?
Warum tragen Süßigkeiten und Gelees einen so ungewöhnlichen Namen wie „Vogelmilch“? Schließlich gibt es so etwas in der Natur gar nicht. Es stellt sich heraus, dass dieser Begriff schon im antiken Griechenland etwas völlig Außergewöhnliches und sehr Seltenes bezeichnete.
Der außergewöhnliche Geschmack von Vogelmilch macht ihrem Namen alle Ehre. Diese wunderbare Köstlichkeit erfüllt alle Kriterien eines klassischen Desserts: Sie ist zart und leicht, köstlich und erfrischend. Daher lohnt es sich unbedingt, dieses bewährte Rezept auszuprobieren.
Wie man Gelee macht
Überraschenderweise wird dieses unglaublich leckere Gelee aus den alltäglichsten Zutaten hergestellt. Die hat jeder zu Hause. Sicherheitshalber sollte man aber trotzdem prüfen, ob man genug davon hat:
- Saure Sahne – Sie benötigen 500 g;
- Sie benötigen ein Glas und eine Viertelportion Zucker;
- 25 g Gelatine reichen aus;
- 3 Esslöffel Milch genügen;
- Sie benötigen nur 25 g Butter;
- Kakao – 2 Esslöffel;
- Vanillezucker – ½ Teelöffel;
- und etwas dunkle Schokolade zur Dekoration.
Das Rezept für selbstgemachte Vogelmilch ist sehr einfach:
- Weichen Sie zunächst zwei Drittel der Gelatine in einem halben Glas Wasser ein. Lassen Sie sie quellen.
- In der Zwischenzeit mit einem Mixer die saure Sahne, den Vanillezucker und eine Tasse normalen Zucker verrühren. Darauf achten, dass sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
- Nun muss die Gelatine erhitzt werden, bis sie sich aufgelöst hat. Im Rezept wird empfohlen, dies in einem Wasserbad zu tun. Anschließend werden die saure Sahne und die Gelatine vermengt.
- Für das Dessert eignen sich am besten Glasschalen, Förmchen oder Kelche: Erstens kommt das bunte Gelee darin besser zur Geltung, und zweitens lässt es sich so viel einfacher portionieren. Die Mischung aus Sauerrahm und Gelatine gleichmäßig in die Förmchen füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.
- Das Rezept empfiehlt, die Zubereitung des Desserts fortzusetzen, nachdem die Sauerrahm-Geleecreme leicht angedickt ist. Zu diesem Zeitpunkt sollte auch die restliche Gelatine in kaltem Wasser eingeweicht und anschließend erhitzt werden, bis sie sich aufgelöst hat.
- Die noch warme Gelatine mit dem restlichen Zucker, der Milch, der Butter und dem Kakao vermengen. Zu einer glatten Masse verrühren.
- Die Schälchen mit den Sauerrahm-Gelee-Füllungen herausnehmen und die Schokoladenmischung darüber gießen. Anschließend zum endgültigen Festwerden wieder in den Kühlschrank stellen.
Designoptionen
Selbstgemachte „Vogelmilch“ ist laut Rezept fertig, sobald die oberste Schokoladenschicht fest geworden ist. Das Dekorieren dieser Köstlichkeit ist im Grunde optional. Sie schmeckt auch pur hervorragend und braucht keine weiteren Verzierungen.
Wer sein Vogelmilchdessert noch perfektionieren möchte, kann es vor dem Servieren einfach mit fein geriebener Schokolade bestreuen. Falls Schokoladenraspeln nicht ausreichen, bietet sich eine andere Dekorationsmethode an: Das Dessert kann mit zarten Schokoladenfiguren oder Schlagsahne verziert werden.
Aber das ist noch nicht alles. Man kann das Gelee auch in die Vasen gießen und dabei abwechselnd verschiedene Farben schichten. Diese Methode ist zwar zeitaufwändiger und arbeitsintensiver, aber der optische Effekt ist einfach atemberaubend.
Eine weitere Möglichkeit, insbesondere wenn Sie Gläser als Formen verwenden, besteht darin, die Formen nach dem Einfüllen der ersten Geleeschicht schräg zu stellen. Dadurch erhalten die gefrorenen Schichten eine einzigartige Form und das Dessert ein wirklich besonderes Aussehen.











