Der Winter naht, die Temperaturen sinken, und Frost überzieht Boden, Gras und Sträucher. Ein vertrautes und übliches Phänomen zu dieser Jahreszeit. Doch Frost auf dem Festtagstisch ist etwas Neues. Die Überraschung verfliegt jedoch, als sich herausstellt, dass es sich um den Namen eines köstlichen Kuchens (Foto) handelt, dessen Rezept die Verwendung von vier Komponenten gleichzeitig vorsieht: Biskuitteig und „trockenes“ Baiser für die Kuchenschichten, Butterkaramellcreme für die Schicht und „feuchtes“ Baiser zur Dekoration.

Diese mehrstöckige Torte mag auf den ersten Blick kompliziert wirken, aber genau das macht eine Torte aus – Eleganz und Raffinesse. Trotz der scheinbaren Komplexität ist es durchaus möglich, dieses süße Meisterwerk zu Hause selbst zu kreieren. Man braucht nur das richtige Rezept, die nötigen Zutaten, etwas Selbstvertrauen und natürlich etwas Mühe. Und nun steht die prächtige, funkelnde Frost-Torte (Foto) stolz im Mittelpunkt der Festtafel und zieht bewundernde Blicke auf sich.

Zutaten

Frost Cake 2

Für eine mehrschichtige Torte müssen Sie die Zutaten im Voraus planen. Es ist wichtig, alle Zutaten griffbereit zu haben, damit das Backen reibungslos gelingt. Dazu benötigen Sie:

Für den Keks:

  • Eier – 4 Stück;
  • Mehl - 1 Tasse;
  • Zucker - 1 Tasse;
  • Backpulver – 1 TL;
  • kochendes Wasser – 3 EL;
  • Pflanzenöl – 3 EL.

Für trockenes Baiser:

  • Proteine ​​– 4 Stück;
  • Zucker - 1 Glas.

Für die „nasse“ Baiserhaube:

  • Proteine ​​– 4 Stück;
  • Zucker – 200 g;
  • eine Prise Zitronensäure.

Für die Creme:

  • gekochte Kondensmilch – 200 g;
  • Butter – 200 g;
  • Vanillin.

Außerdem muss der Kuchen getränkt werden: mit süßem Kaffee mit Milch (200 g) oder der gleichen Menge Zuckersirup.

Biskuit

Zubereitung eines Zuckergusskuchens

Bevor Sie Ihren großen Plan in die Tat umsetzen, müssen Sie sich entscheiden: Wo genau fangen Sie mit dem Backen einer mehrstöckigen Torte an? Das Rezept sagt: natürlich mit dem Biskuitteig. Und da alle Zutaten bereits bereitliegen, kann es losgehen:

  1. Schalten Sie zuerst den Backofen ein. Die benötigte Temperatur beträgt -180 Grad.
  2. Als Nächstes den Zucker in die Rührschüssel geben, die Eier hinzufügen und die Masse bei höchster Geschwindigkeit schlagen. Laut Rezept soll dieser Vorgang 10 Minuten dauern.
  3. Nun die Geschwindigkeit auf niedrig stellen und nach und nach das mit Backpulver vermischte Mehl hinzufügen. Zum Schluss das kochende Wasser und das Pflanzenöl dazugeben. In dieser Reihenfolge.
  4. Den vorbereiteten Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und in den vorgeheizten Ofen schieben. Laut Rezept beträgt die Backzeit 30 Minuten.

Trockenes Baiser

Um Zeit zu sparen und den Ofen nicht ungenutzt stehen zu lassen, empfiehlt das Rezept, trockenes Baiser zuzubereiten. So geht's:

  1. Schlagen Sie das Eiweiß steif. Beginnen Sie mit niedriger Geschwindigkeit, bis es trüb wird, und erhöhen Sie dann die Geschwindigkeit des Mixers auf höchste Stufe. Laut Rezept sollte der Zucker erst hinzugefügt werden, wenn sich ein fester Schaum gebildet hat. Schlagen Sie die Masse nach der Zuckerzugabe weitere 5 Minuten.
  2. Die Eiweißmischung ist also fertig. Als Nächstes empfiehlt das Rezept, mit einem Spritzbeutel einen runden Teigboden in der Größe des späteren Kuchens auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu spritzen.
  3. Nun kann der fertige Biskuitkuchen aus dem Ofen genommen und abgekühlt werden. Die Ofentemperatur reduzieren: 100 Grad Celsius (212 Grad Fahrenheit) reichen für die Baiserschicht aus. Der Kuchen muss genau zwei Stunden an einem warmen Ort ruhen. Anschließend den Ofen ausschalten, aber laut Rezept sollte man sich beim Herausnehmen der Baiserschicht Zeit lassen – sie noch eine weitere Stunde im Ofen ruhen lassen.

Creme

Rezept für Frostkuchen

Welcher Kuchen kommt schon ohne Zuckerguss aus? Zuckerguss ist da keine Ausnahme. Also, ran an den Zuckerguss! Er ist ganz einfach zuzubereiten: Zuerst weiche Butter mit Vanille schaumig schlagen, dann gekochte Kondensmilch unterrühren.

Feuchte Baiser

Der Kuchen wird, wie bereits erwähnt, mit feuchtem Baiser verziert. Die Zubereitung erfolgt wie folgt:

  1. Einen 2-Liter-Topf nehmen und Eiweiß, Zitronensäure und Zucker darin vermengen. Den Topf in ein Wasserbad stellen und die Masse etwa 10 Minuten lang steif schlagen. Sobald sich das Volumen verdoppelt hat, den Topf aus dem Wasserbad nehmen.
  2. An dieser Stelle empfiehlt das Rezept dringend, die Masse in eine andere Schüssel umzufüllen und weitere 5 Minuten zu schlagen. Bis dahin ist das Baiser fast vollständig abgekühlt.

Montage

Jetzt ist es an der Zeit, den Kuchen zusammenzusetzen. Das ist ein entscheidender und aufregender Moment. Also, lasst uns beginnen:

  1. Zuerst schneiden Sie den Biskuitkuchen in zwei Schichten. Anschließend bestreichen Sie jede Schicht mit dem gewünschten Zuckerguss.
  2. Bestreichen Sie die unterste Schicht großzügig mit Sahne, legen Sie eine Schicht trockenes Baiser darauf und bestreichen Sie diese erneut mit Sahne. Die dritte Schicht wird wieder ein Biskuitboden sein.
  3. Nun müssen Sie den Kuchen zuschneiden und überschüssiges Baiser entfernen. Anschließend bestreichen Sie die Seiten mit der restlichen Karamellcreme. Falls Sie noch viel Creme übrig haben, können Sie auch die Oberseite damit bestreichen.
  4. Das Ziel ist fast erreicht. Jetzt fehlt nur noch die Dekoration. Dafür ist die „feuchte“ Baisermasse genau das Richtige. Hier kommt der Spritzbeutel wieder zum Einsatz: Füllen Sie ihn mit der Eiweißmischung und zaubern Sie damit wunderschöne Muster auf den Kuchen.

Wer mag, kann das Dessert (zur Freude der Familie) wie auf dem Foto mit einem essbaren Motiv auf Oblatenpapier verzieren. Alternativ lässt es sich auch mit Mastix oder Nüssen bestreuen – das ist heutzutage ganz einfach. Doch auch ohne diese Verzierungen ist der festliche Frost überraschend schön.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Nachkochen und guten Appetit!

Video-Rezept für die Zubereitung von Zuckergusskuchen