"Steepka Rastrepa" oder ein vereinfachtes Rezept für Napoleon
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Viele moderne Hausfrauen glauben, dass „Steepka Rastrepka“ ein vereinfachtes Napoleon-Rezept ist. Unsere Mütter werden bestätigen, dass es schon lange vor seinem ausländischen Pendant existierte. Woher stammt dieser Name? Wer Hoffmanns Märchen kennt, erinnert sich sicher an eines der Bilder auf dem Cover. Es zeigt einen Jungen namens Styopka den Zerzausten – die Hauptfigur. Der runde, rothaarige Kopf des Jungen erinnert mich sehr an diesen Kuchen. Aber vielleicht hat das keine Bedeutung für die Etymologie unseres Namens.
Beginnen wir damit, dass das Rezept vor langer Zeit entstanden ist. Damals waren die Namen Stepan, Ivan und Peter weit verbreitet und volkstümlich. Der zweite Teil des Namens rührt von einer gewissen Ähnlichkeit zwischen dem Aussehen eines zerzausten Straßenjungen und dem ebenso schlichten Kuchendesign her. Das ist sogar von Vorteil – je weniger formale Linien, desto weniger Zeitaufwand für die Dekoration. Der beliebte Name erklärt sich auch dadurch, dass man nur wenige, geschweige denn teure Zutaten benötigt.
Wenn Sie ein preiswertes und leckeres Kuchenrezept suchen, das sich in wenigen Schritten zubereiten lässt, ist „Stepa Rastrepa“ genau das Richtige. Besonders junge Mütter, die sich um ihr Kind kümmern und gleichzeitig ihren Partner verwöhnen möchten, werden begeistert sein. Die Zubereitung lässt sich in mehrere Schritte mit Pausen dazwischen unterteilen: Teig kneten und Glasur zubereiten (20 Minuten), Kuchenboden backen (1,5 Stunden) und Kuchen zusammensetzen und dekorieren (20 Minuten).
Es gibt verschiedene Varianten dieses Desserts. Je nach verwendeter Sahneart gibt es Rezepte mit Sauerrahm, Buttercreme oder Brandteig. Der Teig kann mit oder ohne Sauerrahm, mit oder ohne Wodka zubereitet werden. Hauptzutat ist aber immer Margarine oder ein Brotaufstrich. Für den Anfang empfehle ich ein vereinfachtes Rezept.
"Steepka Rastrepa" mit Sauerrahm
Notwendige Produkte:
- Eine Packung Brotaufstrich oder Margarine – 250 g
- Saure Sahne – ein halbes Glas + 1 Liter
- Hühnerei - 1 Stück.
- Kristallzucker - 500 g
- Wodka – 2 EL.
- Sehr kaltes, sauberes Wasser – 200 ml
- Weizenmehl – wie viel wird für den Teig benötigt?
- Zitrone, Salz – auf der Messerspitze
Kochvorgang:
- Einen Mehlwirbel auf der Arbeitsfläche bilden. Die Margarine mit einem Messer direkt im Mehl in kleine Stücke schneiden und mit den Fingerspitzen verreiben. Das Ei unterrühren und den Teig kneten. Zitronensaft, Salz, 1 Esslöffel Zucker und Wodka zum Wasser geben und gut verrühren. Die Mischung zur Ei-Mehl-Mischung geben und zügig kneten, bis der Teig elastisch ist. 10–8 Kugeln formen und anderthalb Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
- Für die Creme den restlichen Kristallzucker mit der sauren Sahne schaumig schlagen. Kühl stellen.
- Nach der Backzeit jeden Teigball auf Backpapier ausrollen. Einen Ausstecher darauflegen und Plätzchen ausstechen. So entstehen gleichmäßige Ränder. Die Teigreste nicht zerknüllen! Die Oberfläche regelmäßig mit einer Gabel einstechen. Jedes Blech goldbraun backen. Es geht schneller, wenn man mehrere Bleche gleichzeitig backt.
- Die ausgerollten Teigreste auf einem Backblech verteilen und backen. Anschließend zu Krümeln verarbeiten. Alternativ können Sie die Stücke in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerdrücken.
- Den Kuchen zusammensetzen und dekorieren. Alle Schichten, die Oberseite und die Seiten mit Zuckerguss bestreichen. Die vorbereiteten Streusel darüberstreuen.
Damit Ihre „Steepka Rastrepka“-Torte genauso gelingt wie die gekaufte, gehen Sie folgendermaßen vor: Nachdem Sie alle Böden außer dem obersten mit Zuckerguss bestrichen haben, stellen Sie einen Teller mit einem Drei-Liter-Einmachglas Wasser darauf. Das sorgt für mehr Gewicht. Lassen Sie die Torte über Nacht so stehen und dekorieren Sie sie anschließend.
Kuchen mit Kondensmilch
Dieses Rezept ist etwas teurer, aber für Liebhaber von Kondensmilch ist es ein Genuss!
Notwendige Produkte:
- Brotaufstrich – 250 g
- Weizenmehl - 320 g
- Kaltes Wasser – ein Schnapsglas
- Zitrone und Salz – je eine Prise.
- Butter – 200 g
- Gekochte Kondensmilch - 200 g
Kochvorgang:
- Salz und Zitronensäure in Wasser vermischen und auflösen.
- Den abgekühlten Brotaufstrich raspeln oder hacken. Wasser dazugeben und mit Mehl vermengen. Zu 8–9 Kugeln formen. Eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- Die Butter weich werden lassen. Dann mit der Kondensmilch verquirlen.
- Nach einer Stunde die Teigkugeln einzeln herausnehmen und auf Backpapier ausrollen. In die gewünschte Form schneiden. Die Teigstücke auf ein separates Stück Backpapier legen.
- Backen Sie die Kuchen, bis sie leicht goldbraun sind.
- Die Stücke backen und zu Krümeln verarbeiten.
- Setzen Sie den Kuchen zusammen. Bestreichen Sie alle Schichten mit Zuckerguss. Verfahren Sie genauso mit der Oberseite und den Seiten. Bestreuen Sie nun Oberseite und Seiten mit Streuseln. Um die Streusel gleichmäßig an den Seiten zu verteilen, legen Sie ein Blatt Papier mit der Kante des Papiers auf die Oberfläche des Kuchens.
- Lassen Sie es unbedingt über Nacht stehen.
Der Kuchen schmeckt noch besser, wenn man gehackte Nüsse in die Streusel gibt. Man kann ihn auch mit Kokosflocken oder Mandelblättchen bestreuen. Frische Beeren (zum Beispiel Cranberries oder Johannisbeeren) zwischen den Schichten verleihen dem Kuchen eine fruchtig-herbe Note. Für Erwachsene gibt es ein Rezept, bei dem der Kuchen in Cognac oder Likör getränkt wird. Dadurch wird er noch zarter und aromatischer.
Guten Appetit! Ich hoffe sehr, dass Ihrer Familie Styopka Rastrepka auch so gut schmeckt!










