Das Rezept für den „Bär im Norden“-Kuchen ist sehr alt. Unsere Mütter und Großmütter haben diesen Kuchen schon gebacken. Eine gute Freundin von mir hat das Rezept seit über 30 Jahren in ihrer Familie. Die Großmutter meiner Freundin hat den „Bär im Norden“-Kuchen zuerst gebacken, dann ihre Mutter, und schließlich fand das Rezept seinen Weg in ihr Kochbuch. Kein Wunder, denn dieser Sauerrahmkuchen ist kinderleicht zuzubereiten und sieht bestimmt genauso schön aus wie auf dem Foto. Man braucht nicht viele Zutaten, und alle sind in jedem Supermarkt erhältlich und preiswert.

Omas Rezept für Mischka

Bärenkuchen im Norden 2

Wir freuen uns, jeden Schritt der Zubereitung dieser Köstlichkeit mit Ihnen zu teilen und Ihnen das Rezept der Großmutter meiner Freundin vorzustellen: ein seltenes, bewährtes Klassikerrezept, das seit Generationen von Liebhabern hausgemachter Süßigkeiten geschätzt wird. Außerdem zeigen wir Ihnen gleich zwei verschiedene Glasurvarianten für diesen wunderbaren Kuchen!

Für „Bär“ benötigen wir also Folgendes:

  • Mehl – ​​etwa drei Tassen (je nachdem, wie dickflüssig Ihre Sauerrahm ist);
  • Zucker – 2 Tassen;
  • Soda – ein halber Teelöffel;
  • Saure Sahne – 3 Tassen;
  • Kakao – 3 Teelöffel;
  • Butter – 2 Esslöffel;
  • Walnüsse – 100 Gramm.

Zuerst die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Anschließend in eine kleine Schüssel geben, eine Tasse Zucker hinzufügen und gründlich verrühren oder die beiden Zutaten pürieren. Dann eine Tasse saure Sahne und Natron hinzufügen. Wichtig: Das Natron nicht mit Essig auflösen! Das Mehl in dieselbe Schüssel geben. Für dieses Rezept muss das Mehl natürlich gesiebt werden; ob vorher oder direkt danach, spielt keine Rolle. Zuerst etwa anderthalb Tassen Zucker hinzufügen und den Teig kneten. Alles gründlich vermengen, bis ein glatter Teig entsteht.

Teilen Sie den Teig nun in zwei Teile. Geben Sie einen Teil in eine andere Schüssel. Geben Sie Kakaopulver in einen der beiden Teile und verrühren Sie alles gut. Fügen Sie anschließend nach und nach Mehl hinzu und rühren Sie dabei ständig. Der Teig sollte elastisch, weich und angenehm zu verarbeiten sein. Sobald Sie das Gefühl haben, dass der Teig diese Konsistenz erreicht hat, ist genügend Mehl enthalten.

Bärenkuchen im Norden 4

Wir teilen den Teig also in drei Teile. Dadurch erhalten wir drei helle und drei dunkle Teigkugeln. Diese werden unsere Kuchenböden. Wichtig zu wissen ist, dass dieses Kuchenrezept eine Besonderheit aufweist: Der Teig hat eine sehr interessante Textur und lässt sich kaum ausrollen. Das liegt daran, dass wir keine Eier verwenden. Aber keine Sorge! Wir erklären Ihnen, wie Sie den Teig verarbeiten, damit Ihr Kuchen genauso schön wird wie der auf dem Foto. Das Fehlen von Eiern ist keineswegs ein Nachteil, denn gerade dadurch werden die fertigen Kuchenböden unglaublich zart und knusprig.

Fetten Sie die Form mit Butter ein. Nehmen Sie ein Stück Teig und drücken Sie es zu einem Fladenbrot flach. Legen Sie es dann schnell in die Form und kneten Sie es mit den Händen, ziehen Sie es auseinander und formen Sie es zu einem Kuchen. Bestäuben Sie Ihre Hände, bzw. Finger, mit Mehl. Keine Sorge, es geht schnell und einfach. Stechen Sie mit einer Gabel ein paar Löcher in den Teig. Backen Sie den Kuchen anschließend im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Celsius (400 Grad Fahrenheit) etwa 8 Minuten. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit allen Teigstücken.

Am Ende hatten wir sechs Kuchenböden. Die Ränder sind uneben, daher müssen sie vorsichtig mit einem Teller, den man an den Boden anlegt, begradigt werden. Das machen wir sofort, solange die Böden noch heiß und weich sind. Sobald sie abgekühlt sind, sollte man sie nicht mehr begradigen – sie könnten zerbrechen. Die Kuchenreste nicht wegwerfen, sondern im Ofen etwas antrocknen lassen – wir brauchen sie später noch.

Sahne und Dekoration

Bärenkuchen im Norden 3

Als Nächstes bereiten wir die Sauerrahm zu. Das Rezept ist denkbar einfach: Die restliche Sauerrahm mit einem Mixer gründlich aufschlagen und dabei nach und nach Zucker einrieseln lassen, bis die Masse fluffig ist. Fertig! Damit bestreichen wir die Kuchenböden.

Die Nüsse fein hacken und nach dem Glasieren über jede Schicht streuen. Beim Formen des Kuchens abwechselnd helle und dunkle Schichten verwenden. Oberseite und Seiten des Kuchens mit Glasur bestreichen und mit einer Mischung aus Nüssen und Kuchenkrümeln bestreuen. Das Ergebnis ist ein wunderschöner Kuchen wie auf dem Foto – und jetzt kennen Sie das perfekte Rezept. Den „Bären“ über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Und nun ein schnelles Rezept für eine weitere köstliche Creme: 5 Eiweiß mit einem Mixer steif schlagen und dabei nach und nach Zucker, oder noch besser Puderzucker, einrieseln lassen. Anschließend eine Tasse gehackte Walnüsse unterrühren. Fertig ist die Creme!

Nun kennen Sie das bewährte Rezept für den „Bär im Norden“-Kuchen, genau wie auf dem Foto, und Sie können damit nicht nur zarte und knusprige Kuchen, sondern auch zwei Sorten herrlicher, luftiger Creme zubereiten.

Video-Rezept für den „Bär im Norden“-Kuchen