Honigkuchen mit "Summfunktion"
Inhalt
Der Bienenkuchen ist ein Rezept aus der Gruppe der klassischen Honigkuchen. Deshalb findet man kaum jemanden, der diesem Kuchen nicht verfällt. Honigkuchen sind unglaublich lecker, und für viele ist die „Pchelka“ der Inbegriff von selbstgebackenem Kuchen. Obwohl die „Pchelka“ sehr beliebt ist, in allen Geschäften erhältlich ist und auf allen Bäckerei-Websites abgebildet ist, ist der leckerste und gesündeste Kuchen immer noch der, den man zu Hause backt.
Der „Bienenkuchen“ unterscheidet sich vom klassischen Honigkuchen vor allem durch seine Dekoration. Er ist im Grunde ein festlicher Honigkuchen. Der Kuchen wird mit einem Wabenmuster auf der Oberfläche und den Seiten verziert und mit dekorativen Bienen geschmückt. Im Internet finden sich viele kreative Fotos solcher Dekorationen. In unserem Artikel finden Sie nicht nur das Rezept, sondern auch einfache Anleitungen, wie Sie diese Dekorationen selbst herstellen können.
Klassisches Bienenrezept
Zutaten für den Teig:
- Eier – 3
- Mehl - 3 Tassen
- Butter – 100 g
- Zucker – 1 Tasse
- Salz – 0,5 TL.
- Honig – 2 EL.
- Cognac (Wodka) – 2 EL.
Wie kocht man?
- In einem kleinen Topf Butter, Honig und Zucker bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren erwärmen. Diese Basis verleiht dem Kuchen seinen unvergleichlichen Honiggeschmack.
- Die Eier mit Salz verquirlen. Nun folgt einer der wichtigsten Schritte des gesamten Rezepts: Die Mischung in einem dünnen Strahl direkt in die Pfanne bei starker Hitze gießen. Der Strahl muss dünn sein und unter ständigem Rühren erhitzt werden, sonst gerinnt das Eiweiß und der Kuchenteig wird unschöne Eiweißreste enthalten. Cognac oder Wodka und Natron zur Mischung geben.
- Rühren Sie die Mischung noch ein paar Minuten lang; dabei bildet sich ein dicker Schaum (das ist normal) und das Volumen verdoppelt sich. Geben Sie nun das Mehl hinzu, rühren Sie gründlich um und schalten Sie die Hitze ab. Decken Sie den Topf ab und lassen Sie ihn weitere 5 Minuten auf dem Herd stehen (bei ausgeschalteter Herdplatte).
- Der Teig ist fertig; wie Sie sehen, war das Rezept recht einfach. Um zu prüfen, ob der Teig die richtige Konsistenz hat, nehmen Sie etwas davon mit einem Löffel: Er sollte kein Klumpen sein, sondern sich in elastische Stränge teilen. Ist der Teig klumpig, schmeckt er zwar honigartig, ist aber nicht so fest, wie im Rezept angegeben.
- Was einen Kuchen ausmacht, sind seine Schichten. Deshalb benötigen wir mehrere Teigschichten. Da unser Rezept auf Honig basiert, muss der Teig besonders sorgfältig ausgerollt werden, da er leicht klebt. Bestäuben Sie die Arbeitsfläche daher großzügig mit Mehl. Geben Sie den Teig mit einem großen Löffel auf die Fläche und kneten Sie ihn, wobei Sie die Oberfläche immer wieder mit Mehl bestäuben. Teilen Sie den großen Teigklumpen anschließend in 12–15 Kugeln. Auf dem Foto des Kuchenquerschnitts sehen Sie, dass dies genau der Anzahl der Schichten entspricht. Rollen Sie den Teig dünn aus, wie bei Lavash. Rollen Sie alle Schichten gleichzeitig aus und legen Sie sie übereinander, damit sie nicht zusammenkleben. Bestäuben Sie jede Schicht mit Mehl.
- Jetzt backen wir den Kuchen. Legen Sie den ersten Teigboden auf ein Backblech und backen Sie ihn 2–3 Minuten bei 180 °C. Das Rezept birgt auch hier ein paar Tricks: Damit der Teig beim Transport nicht reißt, rollen Sie ihn um ein bemehltes Nudelholz. Stechen Sie den Teig nach dem Auflegen auf das Backblech alle 3–5 cm mit einem Messer ein (da Honigkuchenteig Blasen wirft).
- Wir schneiden die Ränder der fertigen Kuchenböden ab. Dafür können Sie einen Topf- oder Pfannendeckel verwenden. Werfen Sie die Abschnitte nicht weg: Sie können damit den Kuchen verzieren.
Zutaten für die Zubereitung der Creme:
- Saure Sahne – 1 l
- Zucker – 2 Tassen
- Vanille – auf der Messerspitze
Alle Zutaten mit einem Mixer auf niedriger Stufe verrühren. Die Creme sollte dickflüssig sein. Verwenden Sie daher Vollfett-Saure Sahne oder geben Sie ein Bindemittel hinzu (beachten Sie die Anweisungen auf der Packung). Verstreichen Sie die Creme auf der Oberseite und den Seiten des Kuchens und anschließend auf allen Schichten. Der Kuchen ist nun fertig, kann aber erst nach 5 Stunden serviert werden.
Dekorationen für die Biene
Die Biene ist ein festlicher Kuchen mit besonderer Dekoration. Das Allerwichtigste ist die Wabenstruktur. Sie ist einfach zuzubereiten und man braucht kein spezielles Rezept. Wichtig ist nur ein praktisches Hilfsmittel: Luftpolsterfolie. Man muss sich nicht einmal das Foto ansehen, um zu wissen, wie es geht: Nachdem die Biene ein paar Stunden im Kühlschrank war, nimmt man sie heraus und legt die Folie darauf. Nach 15 Minuten zieht man sie ab. Es entsteht ein charakteristischer Wabenabdruck. Alternativ kann man auch einen Teigtaschenformer verwenden, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Dadurch entstehen größere Waben.
Bisher beschränkte sich die Dekoration auf Waben und Streusel aus zerbröselten Kuchenschichten. Jetzt können Sie Ihre eigenen Bienenfiguren gestalten. Das Rezept ist einfach: Schmelzen Sie dunkle Schokolade und spritzen Sie mit einem Spritzbeutel oder einer Feile dünne Streifen auf Alufolie (wie den Körper der Biene). Nachdem die Stücke eine halbe Stunde gefroren sind, zeichnen Sie mit weißer Schokolade die restlichen Streifen auf den Körper. Die Flügel der Bienen werden aus Mandelblättchen (fertig gekauft) oder Mandelsplittern hergestellt.
Prinzipiell sind deiner Fantasie bei der Dekoration keine Grenzen gesetzt – schau dir online Fotos von fertigen Produkten an und lass deiner Kreativität freien Lauf! Vergiss nicht, ein Foto deiner wunderschönen und vor allem leckeren Biene als Erinnerung zu machen!










