Wie man einen Biskuitkuchen backt: Temperatur, Zeit und Methode
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Biskuitkuchen ist ein aus Zucker, Mehl und Eiern hergestelltes Gebäck, das als Basis für Desserts und Kuchen dient. Biskuitkuchen lassen sich nicht nur im Gas- oder Elektroofen, sondern auch in der Mikrowelle, im Schongarer, im Brotbackautomaten oder im Minibackofen backen. Für einen hochwertigen Biskuitkuchen ist es wichtig, die richtige Teigzubereitung und Backtechnik zu beachten. Dieser Artikel geht genauer auf diese Feinheiten ein.
Wie man einen Biskuitkuchen richtig backt
Um einen hochwertigen Biskuitkuchen zu backen, empfehle ich Ihnen, sich mit den Feinheiten seiner Zubereitung vertraut zu machen.
- Beim Teigkneten ist es wichtig, die genauen Mengenverhältnisse der Zutaten einzuhalten. Zu viel Mehl kann dazu führen, dass das Gebäck nicht aufgeht und zu fest wird.
- Für den Biskuitboden frische Eier verwenden. Vor dem Aufschlagen die Eiweiße sorgfältig vom Eigelb trennen und separat verquirlen.
- Es ist besser, Kristallzucker durch Puderzucker zu ersetzen, damit sich die Kristalle im Teig besser auflösen.
- Vor dem Kneten das Mehl mindestens zweimal sieben, um es aufzulockern. Dadurch wird der Biskuitkuchen zarter und lockerer.
- Damit sich das Eiweiß besser aufschlagen lässt, können Sie eine Prise Salz, Zitronensäure oder ein paar Tropfen Saft hinzufügen. Jede dieser Zutaten verleiht dem Biskuitkuchen zudem einen reichhaltigeren und ausgewogeneren Geschmack.
- Nach dem Schlagen sollte sich die Eimasse um ein Vielfaches vergrößern, fluffig und dick werden. Daher die Zutaten 5 bis 7 Minuten lang mit einem Mixer verrühren.
- Geben Sie das Mehl nach und nach zur süßen Mischung. Verwenden Sie dazu einen Teigschaber oder eine spezielle Spachtel für Konditoren und vermengen Sie den Teig vorsichtig mit einer von oben nach unten gerichteten Bewegung. Wenn Sie die Zutaten weiterhin mit einem Mixer schlagen, geht der Biskuitkuchen nicht auf.
- Beim Backen verdoppelt sich das Volumen des Teigs, füllen Sie die Form daher nicht mehr als zur Hälfte.
- Die angemischte Basis muss sofort in einen vorgeheizten Ofen gegeben werden, da sich das Produkt sonst während des Garvorgangs absetzen kann.
- Es ist besser, die Form mit dem Teig auf die mittlere Schiene des Ofens zu stellen, damit der Kuchen von allen Seiten gleichmäßig gebacken wird.
- Öffnen Sie während des Backvorgangs nicht die Tür des Geräts, damit das Produkt schön locker bleibt.
Der Biskuitkuchen kann in einer Metall- oder Silikonform gebacken werden, nachdem man die Seiten und den Boden der Form mit Butter eingefettet und leicht mit Grieß bestreut hat.
Man kann den Kuchen auch in einem Tortenring backen, was das Herauslösen erleichtert. Dazu legt man den Ring mit Alufolie oder dickem Backpapier aus und stellt ihn auf ein Backblech.
Man sollte zum Backen des Biskuitkuchens keinen Topf oder keine Bratpfanne verwenden, da er sonst aufgrund der Form und des Volumens des Topfes nicht aufgeht.
Wie lange und bei welcher Temperatur sollte ich einen Biskuitkuchen backen?
Die optimale Backtemperatur für Biskuitkuchen liegt zwischen 160 und 180 Grad Celsius. Bei Temperaturen unter 150 Grad Celsius kann der Biskuitkuchen roh oder ungleichmäßig durchgebacken sein, während bei zu hoher Temperatur die Kruste zwar braun wird, das Innere aber noch leicht roh bleibt.
Die durchschnittliche Backzeit für dieses Produkt beträgt 20–30 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von Ihrer Küchenausstattung und der Teigmenge ab. Das Brot sollte auf der mittleren Schiene des Backofens gebacken werden.
In einem Gasofen
Für die Zubereitung eines Chiffon-Biskuitkuchens im Gasofen gehen Sie wie folgt vor:
- 4 Eier;
- 1 Päckchen Vanillin;
- je 1 Tasse Mehl und Kristallzucker;
- 1 EL Butter oder Pflanzenöl.
Schrittweise Vorgehensweise:
- Zuerst das Mehl 2-3 Mal sieben, um es mit Sauerstoff anzureichern.
- Dann die Eier in eine große Schüssel geben und mit einem Handmixer auf niedrigster Stufe verquirlen.
- Sobald Eigelb und Eiweiß vermengt sind, die Geschwindigkeit allmählich auf hoch stellen und Zucker und Vanilleextrakt hinzufügen. Am besten den Zucker teelöffelweise nach und nach unterrühren.
- Schlagen Sie die Mischung 5–7 Minuten lang, bis sie weiß ist und sich ihr Volumen verdoppelt hat. Geben Sie dann das Mehl in drei Portionen hinzu. Rühren Sie den Teig nach jeder Portion mit einem Teigschaber oder Küchenlöffel um und falten Sie ihn dabei von unten nach oben. Diese Methode sorgt für einen besonders luftigen Biskuitkuchen.
- Fetten Sie den Boden und die Seiten einer Backform mit Butter ein, bestreuen Sie sie leicht mit Grieß und füllen Sie die vorbereitete Mischung hinein. Decken Sie die Form mit Alufolie ab, damit der Kuchen gleichmäßig backt, und schieben Sie ihn in den auf 180 Grad Celsius (350 Grad Fahrenheit) vorgeheizten Backofen. Um zu verhindern, dass der Kuchenboden anbrennt, können Sie eine Keramikschüssel mit Wasser auf die unterste Schiene des Ofens stellen.
- Backen Sie den Biskuitkuchen 35–40 Minuten lang. Öffnen Sie die Ofentür die ersten 30 Minuten nicht, damit der Kuchen nicht zusammenfällt.

Um zu prüfen, ob der Kuchen gar ist, stechen Sie einen Holzspieß in die Mitte. Wenn er trocken herauskommt, ist der Kuchen fertig. Am besten lösen Sie den Kuchen erst aus der Form, wenn er vollständig abgekühlt ist.
In einem Elektroofen
Für die Zubereitung eines Schokoladenbiskuitkuchens im Elektroofen benötigen Sie Folgendes:
- 3 Eier;
- 0,5 Tassen Mehl;
- 3 TL Kristallzucker;
- 1 TL Kakaopulver;
- ein Stück Butter zum Einfetten der Pfanne.
Schrittweise Vorgehensweise:
- Zuerst das Eiweiß vom Eigelb trennen und in einer separaten, trockenen Schüssel schaumig schlagen.
- In einer anderen Schüssel den Kristallzucker mit den Eigelben mithilfe eines Mixers oder Schneebesens gründlich verrühren, bis die Mischung schaumig und glatt ist. Die Zuckerkristalle sollten sich vollständig aufgelöst haben.
- Die Eiweiße werden nach und nach unter die entstandene Mischung gerührt, abwechselnd mit dem gesiebten Mehl, das zuvor mit Kakao vermischt werden muss.
- Den Keksteig durchkneten und in eine gefettete Backform gießen, die Oberfläche glattstreichen.
- Den Teig anschließend in den vorgeheizten Elektroofen bei 160–170 °C geben und Ober- und Unterhitze verwenden. Bei Verwendung der Umluftfunktion die Temperatur auf 160 °C reduzieren.
Backen Sie den Biskuitkuchen etwa 35 bis 45 Minuten lang goldbraun. Lassen Sie ihn anschließend abkühlen, bevor Sie ihn vorsichtig aus der Form lösen.
In einem Multikocher, Brotbackautomaten, Minibackofen
Ich präsentiere ein universelles Rezept für Kekse.
Erforderliche Komponenten:
- 200 g Zucker;
- 6 EL Honig;
- 5 Eier;
- 2 TL Backpulver oder 1 TL Natron;
- 400 g Mehl;
- 1 Päckchen Vanillin.
Schrittweise Vorgehensweise:
- Den Honig in ein hitzebeständiges Gefäß geben, das Natron (oder Backpulver) hinzufügen und das Gefäß bei schwacher Hitze auf den Herd stellen.
- Die Mischung unter ständigem Rühren mit einem Löffel erhitzen, bis sich ein leichter Schaum bildet und sich das Volumen um das 2- bis 3-fache vergrößert.
- In einer separaten, trockenen Schüssel die Eier mit einem Mixer schaumig schlagen, dann den Zucker hinzufügen und die Zutaten unter ständigem Rühren etwa 7 bis 10 Minuten lang vermengen.
- Anschließend den erhitzten Honig und die Vanille hinzufügen und die Zutaten gründlich vermischen.
- Anschließend nach und nach das gesiebte Mehl hinzufügen und mit einem Küchenspatel oder Teigschaber sorgfältig zu einem homogenen Teig verkneten.
- Gießen Sie die entstandene Mischung in eine gefettete Schüssel Ihres gewählten Geräts (Brotbackautomat, Multikocher oder Minibackofen).
- Schließen Sie den Deckel und stellen Sie den Backofen auf „Backen“ oder „Ofen“. Öffnen Sie die Backofentür während des Backens nicht, da der Kuchen sonst zusammenfällt.

Falls die Funktion „Backen“ nicht verfügbar ist, können Sie die Funktionen „Reis“, „Brei“, „Suppe“ oder „Pilaw“ verwenden. Backen Sie das Gericht bei 150–160 °C für 30–45 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von Ihren Küchengeräten und der Teigmenge ab.
Beratung: Nehmen Sie den Kuchen nicht sofort nach dem Backen aus der Schüssel. Lassen Sie ihn vollständig abkühlen, sonst kann er seine Form verlieren oder zerbröseln.
Wie man einen Biskuitkuchenring backt
Wenn Sie keine Biskuitform haben, verwenden Sie einen Backring. Bevor Sie den Teig einfüllen, wickeln Sie den Boden fest in mehrere Lagen Alufolie oder Backpapier ein und stellen Sie den Ring auf eine stabile Unterlage, auf der Sie den Biskuit backen möchten. Ein Backblech ist ideal, aber ein Kuchengitter funktioniert auch. Achten Sie darauf, dass die Folie eng am Ring anliegt und keine Lücken oder Risse aufweist, damit der Teig beim Backen nicht ausläuft.
Es ist nicht nötig, den Backring vor dem Einlegen des Biskuitbodens mit Butter oder Pflanzenöl einzufetten. Sobald der Biskuitboden fertig ist, lassen Sie ihn abkühlen und stürzen Sie ihn dann auf die Arbeitsfläche.
Wie lange sollte der Biskuitkuchen abkühlen?
Nach dem Backen sollte der heiße Biskuitkuchen nicht sofort aus dem Ofen genommen werden. Am besten lässt man ihn bei leicht geöffneter Ofentür 15–20 Minuten im Ofen abkühlen, bevor man ihn aus der Form löst und auf ein Kuchengitter stellt. Andernfalls kann der Kuchen zerbröseln, seine Form verlieren und trocken werden. Ein plötzlicher Temperaturwechsel kann dazu führen, dass die Luftbläschen, die den Biskuitkuchen locker machen, platzen.
Sobald der Kuchen auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, nehmen Sie ihn aus der Form, wickeln Sie ihn fest in Frischhaltefolie ein und stellen Sie ihn für 6 bis 12 Stunden in den Kühlschrank, damit er nachreift. Dadurch wird der Biskuit weicher und zarter, die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig im Kuchen, und die Frischhaltefolie verhindert, dass sie verdunstet. So lässt sich der Kuchen leichter verarbeiten, und das fertige Dessert zergeht auf der Zunge.

Mögliche Probleme beim Backen von Biskuitkuchen und deren Lösungen
Ein deutlicher Volumenverlust des Biskuitkuchens nach dem Backen kann auf einen plötzlichen Temperaturwechsel zurückzuführen sein, der beim direkten Herausnehmen des heißen Kuchens aus dem Ofen entstanden ist. Am besten lässt man den fertigen Kuchen 15–20 Minuten im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür ruhen.
Dasselbe Problem kann auftreten, wenn der Ofen während des Backens offen gelassen wird. Beobachten Sie den Backvorgang die ersten 20–25 Minuten nur durch die Glasscheibe. Der Biskuitkuchen kann nach dem Backen auch zusammenfallen, wenn die Eier nicht richtig aufgeschlagen wurden, zu viel Feuchtigkeit in der Form ist, die Zutaten im letzten Schritt zu kräftig vermischt wurden oder zu lange gewartet wurde. Der vorbereitete Teig sollte sofort in den vorgeheizten Ofen geschoben werden.
Ist der Biskuit zu fest, haben Sie zu viel Mehl verwendet. Ein noch nicht durchgebackener Biskuit kann darauf hindeuten, dass die Ofentemperatur zu hoch ist (über 180 °C). In diesem Fall backen Sie den Biskuit bei 150–160 °C, bis er gar ist.
Obwohl Biskuitkuchen als schwierig zuzubereitendes Gebäck gilt, kann er zart und luftig werden, wenn man auf alle Details achtet, die richtigen Mengenverhältnisse einhält und sich genau an das Rezept hält. Ich empfehle, die Zutaten sorgfältig auszuwählen und auf Frische und hohe Qualität zu achten. Am besten kühlt man das Eiweiß vor dem Schlagen; so wird der Schaum schön fluffig.








