Löffelbiskuitkuchen: Ein klassisches Schritt-für-Schritt-Rezept
Löffelbiskuitkuchen Ein zartes und wunderschönes Dessert wie aus der Kindheit. Mit diesem klassischen Schritt-für-Schritt-Rezept für luftige Profiteroles und leichte Sauerrahm können Sie diese Festtagsleckerei ganz einfach zu Hause zubereiten.
- Proteine: 3,6 g
- Fette: 12,3 g
- Kohlenhydrate: 29,9 g
- Gesamtzeit:
- Zeit in der Küche:
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Komplexität:
Die Vorbereitung ist einfach und unkompliziert, erfordert aber etwas Erfahrung. Nicht jeder schafft es auf Anhieb.
- Anzahl der Portionen: 10
Der Legende nach wurde der Löffelbiskuit vor über 900 Jahren (etwa zwischen 1051 und 1081) vom Hofkonditor des französischen Königs erfunden. Er ließ sich dabei von den anmutigen Händen Berthas von Savoyen inspirieren. Das ursprüngliche französische Rezept verwendete jedoch Streifen von Savoyer Biskuitteig (ähnlich dem beliebten Savoiardi-Keks).
Das Rezept gelangte im 18. Jahrhundert nach Russland. Kaiserin Elisabeth war so beeindruckt von dem Dessert, das am Hofe Ludwigs XV. serviert wurde, dass sie den Hofkoch, der den Kuchen zubereitet hatte, kaufte und mit nach Hause brachte, um auch dort exquisite französische Süßigkeiten genießen zu können.
Heute backen wir den klassischen Löffelbiskuit aus der Sowjetzeit, dessen Rezept in jedem Kochbuch zu finden war. Die Zubereitung ist ganz einfach (man braucht keine teure Profi-Ausrüstung). Mit den angegebenen Zutaten erhält man einen großen Kuchen mit einem Gewicht von ca. 1,9 kg und einem Durchmesser von 24 cm.
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Ei C17 Stück
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Mehl225 G
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Wasser375 ml
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Butter150 G
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Salz1 Prise
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Saure Sahne 20%1500 G
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Puderzucker350 G
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Vanillezucker10 G
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Dunkle Schokolade30 G
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Butter14 G
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Nüsse50 G
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Früchte und Beeren zum Füllen und Dekorierennach Wunsch
1500 Gramm handelsübliche saure Sahne (20 % Fett) in ein Mulltuch geben und über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen (oder einfach in einem Sieb abtropfen lassen). Aus 1500 Gramm handelsüblicher saurer Sahne erhält man im Durchschnitt 1100 Gramm dickflüssige, abgewogene saure Sahne, die in vielen Rezepten verwendet wird.
Schritt 1 – Die Brandteigstangen vorbereiten.
Gießen Sie 375 ml Wasser (1,5 Tassen mit einem Fassungsvermögen von 250 ml) in einen Topf, geben Sie 15 Gramm weiche Butter und eine Prise Salz hinzu.
Auf das Feuer stellen und zum Kochen bringen.
225 Gramm gesiebtes Mehl mit Butter in kochendes Wasser geben und den Teig unter ständigem Erhitzen bei schwacher Hitze kräftig kneten.
Den Teig unter ständigem Kneten mit einem Spatel weiterkochen, bis er eine homogene, elastische Masse bildet.
Den Boden in eine Schüssel geben und abkühlen lassen, bis er warm genug ist, um mit dem Brandteig weiterzuarbeiten.
Geben Sie 7 Eier (Eigelb + Eiweiß) nach und nach zum Teig und vermischen Sie jedes Ei gründlich, bevor Sie das nächste hinzufügen.
Das Ergebnis sollte ein weiches, elastisches und homogenes Brandteiggebäck sein.
Fetten Sie ein Backblech mit Butter (oder Margarine) ein. Sie können Backpapier oder eine Silikonbackmatte verwenden.
Den Teig in einen Spritzbeutel geben und Teigstreifen auf ein Backblech spritzen.
Der restliche Teig muss in einem Spritzbeutel aufbewahrt oder mit Frischhaltefolie abgedeckt werden.
Das Ergebnis sollten goldbraune Stäbchen wie auf dem Foto sein.
Wiederholen Sie die Schritte 9-10, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
Schritt 2 – die saure Sahne vorbereiten.
1100 Gramm abgewogene saure Sahne in eine Rührschüssel geben und 350 Gramm Puderzucker durch ein Sieb sieben, dabei alle kleinen Klümpchen gründlich verkneten.
Zuerst die Mischung mit einem Spatel verrühren (damit das Pulver nicht in die Luft steigt), dann mit einem Mixer schlagen, bis eine glatte, weiche Creme entsteht.
Einen Kochring mit 24 cm Durchmesser auf einen Teller stellen, die Innenseite mit Backpapier auslegen oder mit Acetatfolie isolieren und die erste Schicht Sahne darauf verteilen.
Jeden Stiel in die Sahne tauchen und in einer Schicht in die Form legen, dabei versuchen, die Stücke so fest wie möglich zusammenzudrücken.
Die in der Sahne befindliche Schicht aus Stäbchen mit gehackten Nüssen bestreuen.
Falls gewünscht, können Sie hier jede Art von Nüssen verwenden: Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln oder andere.
Sie können in diesem Stadium auch Schokoladenstückchen, Kokosflocken oder Beeren hinzufügen.
Wir bestrichen die Schicht aus Stäbchen mit Sahne und versuchten, alle Lücken zu füllen.
Wiederholen Sie die Schritte 14–16 zweimal, sodass drei Schichten Brandteigstangen entstehen. Bestreichen Sie die oberste Schicht großzügig mit Sahne (ohne Nüsse), decken Sie sie mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, damit die Creme fest wird.
Wir nehmen den getränkten Kuchen aus der Form und beginnen mit dem Dekorieren.
Mit der restlichen Sahne bestreichen wir die Seiten und die Oberseite des Kuchens.
Für die Dekoration die Schokoladenglasur zubereiten: 30 g Zartbitterschokolade und 15 g weiche Butter in der Mikrowelle in kurzen Intervallen schmelzen. Die geschmolzenen Zutaten glatt rühren.
Füllen Sie die vorbereitete Glasur in einen Spritzbeutel und verzieren Sie den Kuchen mit einem Schokoladengitter, wie auf dem Foto gezeigt. Dies ist natürlich die einfachste Dekorationsmöglichkeit, aber Sie können sich auch Ihr eigenes Design ausdenken und Ihr Ergebnis zusammen mit einem Foto Ihres Kuchens in den Kommentaren teilen.
Wir verzieren auch die Seiten des Kuchens mit Schokoladenstrichen und neigen den Kuchen dabei leicht, während wir das Muster auftragen.
Zum Schluss garnieren wir das Ganze mit gehackten Nüssen.
Wir empfehlen Ihnen, Marina Khlebnikovas etwas aufwendigere Variante des klassischen Löffelbiskuits auszuprobieren, die mit einer Joghurt-Sahne-Füllung (und Gelatine) zubereitet wird. Dieses Video bietet außerdem eine detaillierte Beschreibung der Brandteigherstellung:
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