Charlotte mit Sauermilch und Äpfeln

Saure Milch sollte man niemals wegwerfen. Sie ist im Grunde wie Kefir. Das heißt, man kann damit wunderbar luftige Desserts zubereiten. Die leichte Säure der Milch unterstreicht beispielsweise perfekt den Geschmack von Äpfeln. Dadurch wird die Charlotte noch schmackhafter.

Nährwert pro Portion
197,7 kcal
  • Proteine: 4 g
  • Fette: 2,9 g
  • Kohlenhydrate: 40,3 g
*Die Nährwertangaben beziehen sich auf 100 g Zutaten.
  • Gesamtzeit:
  • Zeit in der Küche:
  • Komplexität:
    Die Vorbereitung ist einfach und unkompliziert, erfordert aber etwas Erfahrung. Nicht jeder schafft es auf Anhieb.
  • Anzahl der Portionen: 6

Milch kann je nach Hersteller unterschiedlich sauer werden. Wenn sie sich vollständig getrennt hat und große Molkeklumpen in der Mischung schwimmen, einfach verquirlen. Sie verbindet sich wieder, und Sie können mit der Zubereitung der Charlotte beginnen. Mit einem Mixer erhält die saure Milch die perfekte Konsistenz.

Joghurt oder Kefir eignen sich als Basis für die Charlotte anstelle von Sauermilch. Sie können entweder gekaufte oder selbstgemachte Zutaten verwenden. Fermentierte Backmilch sollte man jedoch vermeiden, da sie den Teig zäher macht.

Rezept mit Schritt-für-Schritt-Fotos
Charlotte mit Sauermilch und Äpfeln aus dem Ofen
Zutaten
Portionen
  • Ei C1
    3 Stück
  • Zucker
    200 G
  • Sauermilch
    150 ml
  • Sonnenblumenöl
    80 ml
  • Vanillezucker
    10 G
  • Salz
    Kneifen
  • Mehl
    250 G
  • Äpfel
    4 Stück
  • Soda
    1 Teelöffel
  • Essig
    1 Teelöffel
  • Zimt
    3 G
  • Puderzucker
    20 G
Vorbereitung

Schritt 1

Die Eier mit Zucker und Salz schaumig schlagen. Sobald die Masse an Volumen zunimmt, Vanillezucker und mit Essig aufgelöstes Natron hinzufügen. Gründlich verrühren, bis die Masse glatt ist.

Schritt 2

Nun die saure Milch dazugeben und nochmals gut verrühren, damit sie gleichmäßig verteilt ist.

Schritt 3

Gießen Sie bei laufendem Mixer das Sonnenblumenöl hinzu. Verwenden Sie raffiniertes Öl, um den unangenehmen Geschmack von alten Sonnenblumenkernen zu vermeiden. Geben Sie das gesiebte Mehl hinzu und verkneten Sie alles, bis ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht.

Schritt 4

Einen Apfel halbieren, das Kerngehäuse entfernen und vierteln, dann in dünne Scheiben schneiden.

Schritt 5

Eine Backform mit Backpapier auslegen und mit Sonnenblumenöl oder geschmolzener Butter einfetten. Den Boden mit 1 Teelöffel Zucker bestreuen und die Apfelscheiben vom Rand zur Mitte hin verteilen. Einen Apfel würfeln und unter den Teig mischen.

Schritt 6

Gießen Sie den Teig in die Form und streichen Sie die Oberfläche glatt. Schneiden Sie die restlichen 2 Äpfel in Spalten und ordnen Sie diese aufrecht stehend spiralförmig vom Rand zur Mitte der Form an.

Schritt 7

Backen Sie die Charlotte im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (350 °F) 40 Minuten lang, bis der Boden knusprig und goldbraun ist. Lassen Sie sie anschließend in der Form vollständig abkühlen, nehmen Sie sie heraus und bestreuen Sie sie mit Puderzucker und Zimt. Nach Belieben weitere Gewürze hinzufügen.

Schritt 8

Die Sauermilch-Charlotte ist fertig. In Stücke schneiden und servieren.

Ähnliches Video-Rezept: Flaumiger Apfelkuchen mit Sauermilch

Eine einfache Variante der Lazy Charlotte, perfekt für alle, die nicht viel Zeit für ein leckeres Dessert aufwenden möchten. Der Kuchen sieht von außen fast unscheinbar aus. Doch die Äpfel im Inneren verleihen ihm eine besondere Note und einen einzigartigen Geschmack.

Wer mag, kann in diesem Rezept die Äpfel durch andere Früchte oder Beeren ersetzen. Der zarte Teig umhüllt sie perfekt. Und falls Ihnen diese Köstlichkeit schon bekannt ist, wird es eine echte Überraschung für Ihre Lieben sein.

Natron und Backpulver
Ist die Milch sehr sauer, verwenden Sie am besten nur die Hälfte der üblichen Essigmenge, damit das Natron die Säure etwas ausgleichen kann. So wird die Charlotte frei von unangenehmem Nachgeschmack und gleichzeitig unglaublich zart und locker. Falls Sie kein in Essig gelöstes Natron verwenden möchten, können Sie stattdessen 10 g Backpulver pro 250 g Mehl verwenden.

Probieren Sie unbedingt mal Sauermilch in einem Kuchen. Sie werden vom Ergebnis begeistert sein, da bin ich mir sicher.


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