Pishmanie: Was ist das und das klassische Rezept
Schreiben (Pismaniye) Baumwollhalva ist eine sehr ungewöhnliche orientalische Süßspeise, eine besondere Halva-Sorte, die feinen Zuckerfäden ähnelt. Heute schauen wir uns genauer an, was Baumwollhalva ist und woraus sie hergestellt wird. Außerdem präsentieren wir ein klassisches Pishmaniye-Dessertrezept mit Schritt-für-Schritt-Fotos und hilfreichen Tipps von erfahrenen Halva-Meistern.
- Proteine: 6 g
- Fette: 7 g
- Kohlenhydrate: 77 g
- Gesamtzeit:
- Zeit in der Küche:
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Komplexität:
Dies ist ein anspruchsvolles Rezept. Probieren Sie es nur aus, wenn Sie regelmäßig Kuchen backen.
- Anzahl der Portionen: 20
Es ist unklar, wo genau die süße Halva „Pautinka“ erfunden wurde. Das erste Rezept für türkisches Pishmaniye stammt aus dem Jahr 1430, aber ähnliche Gerichte, sowohl in ihrer Zusammensetzung als auch in ihrer Zubereitung, tauchten um das 15. Jahrhundert auch in anderen Ländern auf:
- "Paschmak" im Iran (besteht aus karamellisierten Zuckerfäden aus Weizenmehl mit eingestreuten Pistazien);
- Drachenbart in China (hergestellt aus Reismehl und Maissirup mit Zusatz von Erdnüssen, Kokosnuss und Sesamsamen);
- talkysh kaleve in Tatarstan (hergestellt aus Weizenmehl, Honig und Butter);
Früher stellten türkische und iranische Hausfrauen Pashmane zu Hause her, doch das Rezept gilt als eines der komplexesten unter den vielen Gerichten, die als „Halva“ bekannt sind. Damit diese orientalische Süßspeise die richtige Konsistenz hat und nicht wie Karamellbonbons an den Zähnen klebt, ist es wichtig, die Zubereitungsmethode genau zu befolgen.
Luftige, faserige Halva kann man heutzutage nicht nur in der Türkei, sondern auch in Moskau oder jeder anderen europäischen Hauptstadt kaufen. Noch spannender ist es aber, diese traditionelle Köstlichkeit selbst herzustellen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie man Pismaniye zubereitet, erläutern einige der komplexen Arbeitsschritte in einfachen Worten und geben Ihnen Tipps, worauf Sie achten sollten, damit Ihre selbstgemachte Halva leicht, luftig und zartschmelzend wird.
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Zucker150 G
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Wasser50 ml
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Honig50 G
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Mehl50 G
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Butter40 G
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Zitronensäure0,25 G
Schritt 1 – Zubereitung der Butterpaste
Für die Zubereitung von Halva mit Ballaststoffen wird zunächst eine Butterpaste hergestellt. Dazu werden 40 Gramm Butter in einem Topf mit dickem Boden geschmolzen. Bei niedriger Hitze sollte die Butter schmelzen, aber nicht anbrennen.
50 Gramm vorgesiebtes Mehl auf einmal zur heißen, geschmolzenen Butter geben.
Die Mischung gründlich verrühren, dabei eventuelle Klümpchen zerdrücken, und bei schwacher Hitze anbraten. Anfangs ähnelt die Paste in ihrer Konsistenz feuchtem Sand (wie auf dem Foto), wird aber nach und nach krümelig.
Die fertige Butterpaste hat eine Konsistenz ähnlich der von Erdnussbutter, nimmt einen hellgoldenen Farbton an und verströmt ein angenehmes nussig-cremiges Aroma.
Schritt 2 – Karamell herstellen
In einem Topf 50 Gramm Honig (oder Glukosesirup), 50 ml Wasser und 150 Gramm Zucker vermischen.
Stellen Sie die Pfanne auf den Herd und geben Sie einen Viertel Teelöffel Zitronensäure hinzu (diese Zutat verhindert, dass der Zucker während des Karamellisierungsprozesses kristallisiert).
Die Mischung bei starker Hitze zum Kochen bringen.
Anschließend den Sirup aufkochen, bis er eine Temperatur von 135-140℃ erreicht hat.
Sobald der Sirup die gewünschte Temperatur erreicht hat, gießen Sie ihn auf eine Silikonmatte und lassen Sie ihn etwas abkühlen. Die ideale Temperatur ist erreicht, wenn sich das Karamell leicht von der Matte löst.
Verrühren Sie das Karamell, indem Sie die Ränder der Silikonmatte an verschiedenen Ecken nach innen falten. Kneten Sie weiter, bis die Masse dickflüssig und glatt genug zum Verarbeiten ist.
Als Ergebnis erhält man ein großes Karamellbonbon, das man am besten handhabt, indem man zuerst warme Handschuhe und dann Silikonhandschuhe darüber anzieht.
Schritt 3 – Die Fäden herausziehen
Wir dehnen und falten die Karamellmasse abwechselnd in der Mitte. Dadurch wird sie mit Sauerstoff angereichert. Ihre Struktur und Farbe verändern sich allmählich und nehmen einen wunderschönen Perlmuttglanz an.
Rollen Sie nun den Karamell weiter aus und bestreichen Sie ihn dabei mit der Butterpaste. Legen Sie die Butterpaste dazu auf die Arbeitsfläche und formen Sie aus der Masse einen Ring, wie auf dem Foto gezeigt.
Die Paste gleichmäßig auf den Karamellring auftragen.
Nun folgt der langwierige und recht mühsame Schritt des Karamellziehens. Die Masse wird herausgezogen und anschließend wieder zu Ringen mit kleinem Durchmesser geformt. Die Ölmasse wird so verteilt, dass die entstehenden Stränge nicht zusammenkleben. Es ist wichtig, zügig zu arbeiten, damit das Karamell nicht zu stark abkühlt, bevor die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Sollte das Karamell plötzlich zu fest werden, können Sie es durch vorsichtiges Erwärmen mit einem Föhn wieder geschmeidig machen. Achten Sie jedoch darauf, es nicht zu überhitzen, da die Karamellstränge sonst zusammenkleben und die Konsistenz des Gerichts beeinträchtigen.
Ab einem gewissen Punkt werden die Fäden sehr dünn, und die charakteristische „Haarigkeit“ tritt hervor, wie auf dem Foto. Das bedeutet, dass Sie alles richtig machen, aber Sie müssen die Fäden trotzdem weiterziehen. Denken Sie daran, dass das Herausziehen des Karamells mit der Zeit immer schwieriger wird.
Im letzten Schritt üben wir Kraft aus und brechen den Fadenring auf einer Seite.
Anschließend müssen die Fasern aufgelockert werden, damit sie nicht zusammenkleben, und die Halva muss vollständig abkühlen.
Die fertige Fasermasse wird dann verwendet, um Klumpen in der gewünschten Größe herzustellen.
Pishmaniye kann mit Nüssen bestreut serviert werden (meistens wird der Geschmack von Halva durch zerstoßene geröstete Erdnüsse oder Pistazien verfeinert).
Wir empfehlen Ihnen außerdem, sich anzusehen, wie man türkisches Halva Pishmaniye nach der „trockenen“ Methode zubereitet:
So wird die berühmte orientalische Süßigkeit im industriellen Maßstab hergestellt:










