Baiserrolle auf Eiweiß
Albumin ist getrocknetes Eiweiß, das erst seit Kurzem häufig zum Kochen verwendet wird, sich aber bereits fest in der Kulinarik etabliert hat. In der Konditorei findet es oft Verwendung in Kuchen, Cremes, Mousses und verschiedenen Backwaren.
- Proteine: 13,8 g
- Fette: 0,5 g
- Kohlenhydrate: 77 g
- Gesamtzeit:
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Komplexität:
Die Vorbereitung ist einfach und unkompliziert, erfordert aber etwas Erfahrung. Nicht jeder schafft es auf Anhieb.
- Anzahl der Portionen: 1
Eiweiß ist eine hervorragende Zutat, um Schlagsahne zu binden. Deshalb wird es so häufig für Schweizer Baiser verwendet. Gebackene Baisers aus getrocknetem Eiweiß sind viel fluffiger, luftiger und haltbarer.
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Albumin10 G
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Wasser90 G
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Puderzucker150 G
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Maisstärke20 G
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Zitronensaft1 Teelöffel
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Vanillezucker1 Teelöffel
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Nussbaum50 G
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Sahne 33%125 G
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Hüttenkäse125 G
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Zucker25 G
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Vanillezucker1 Teelöffel
Das Albumin in Wasser auflösen. Dazu Wasser mit Raumtemperatur zur Mischung geben und umrühren. Beiseite stellen, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat – etwa 15 Minuten.
Schlagen Sie die Eiweiße in einer tiefen Schüssel bei mittlerer Geschwindigkeit schaumig. Die Schüssel sollte sauber und trocken sein. Eine Metallschüssel eignet sich am besten.
Als Nächstes nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen. Alternativ kann man auch normalen weißen Kristallzucker verwenden, die Baisermasse wird dadurch aber etwas feiner. Weiter auf höchster Stufe schlagen, bis sich weiße Spitzen bilden.
Zitronensäure zur Stabilisierung.
Die Stärke hinzufügen und die Mischung vorsichtig mit einem Silikonspatel oder Löffel verrühren. Die Stärke verleiht dem Baiser eine samtige Konsistenz.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und leicht mit geruchlosem Pflanzenöl einfetten. Die Baisermasse auf dem Blech verteilen und gleichmäßig 1,5–2 cm dick ausstreichen.
Nach Belieben können Sie die Baisermasse mit fein gehackten Walnüssen, Mandeln oder Pistazien bestreuen. Die Nüsse verleihen ihr Aroma und zusätzlichen Geschmack.
Backen Sie die Baisermasse 25–30 Minuten bei 150 Grad Celsius. Sobald die Oberfläche goldbraun ist, stürzen Sie den Kuchen aus der Form auf ein weiteres Stück Backpapier. Lassen Sie ihn auf einem Kuchengitter auskühlen, damit die Wärme gleichmäßig verteilt wird.
In einem sauberen Behälter 33%ige Sahne, Frischkäse, Zucker und Vanillezucker vermischen.
Alles gründlich verrühren, bis eine dicke, cremige Masse entsteht.
Verstreichen Sie die Sahne auf einer sauberen Fläche des Baiserbodens und streichen Sie sie glatt. Geben Sie eine dicke Schicht Sahne an einen Rand und ziehen Sie diese dann zum anderen Rand hin. So entsteht ein kleiner Sahnehügel.
Wer mag, kann der Füllung frische Beeren hinzufügen. Ich empfehle, leicht säuerliche Beeren zu wählen – sie verleihen der Rolle eine wunderbar erfrischende Note.
Beginnen Sie mit dem Aufrollen der Roulade, indem Sie von der Seite mit der dicken Cremeschicht starten. Verwenden Sie Backpapier oder eine Silikonmatte, um die Roulade besser zu formen. Stellen Sie die Roulade für 1–2 Stunden in den Kühlschrank, damit die Kruste durchziehen und fest werden kann.
Die Rolle mit der restlichen Sahne garnieren und mit frischen Beeren belegen. Servieren. Guten Appetit!
Vorteile von Albumin
Albumin ist eine gute Alternative, wenn man sich nicht die Mühe machen möchte, herauszufinden, was man mit dem Eigelb nach dem Trennen anfangen soll.
Sein Hauptvorteil gegenüber rohem Eiweiß liegt in seiner Haltbarkeit. Das Pulver kann bis zu einem Jahr lang an einem trockenen, dunklen Ort gelagert werden. Darüber hinaus behält fermentiertes Albumin alle positiven Eigenschaften von rohem Eiweiß.
Die wichtigsten Vorteile von Albumin:
- Das Eiweiß wird während des Trocknungsprozesses pasteurisiert, sodass keine Salmonellenbakterien in Ihr Dessert gelangen können;
- Auch ohne Wärmebehandlung sicher;
- erleichtert die Bildung von fluffigem Schaum beim Aufschlagen;
- stabilisiert das Baiser und macht es dadurch dichter.
Albumin wird anhand seiner drei Schaumeigenschaften klassifiziert. Für Süßwarenzwecke ist das Pulver mit den besten Schaumeigenschaften am besten geeignet.
Arten von italienischem Baiser
Die erste Baisercreme wurde im 17. Jahrhundert in der Schweiz hergestellt, weshalb die Schweizer Variante dieses Gebäcks als Klassiker gilt. Authentische Baisercreme, wie sie vom Konditormeister Gasparini kreiert wurde, besteht aus Eiweiß und Zucker im Verhältnis 1:2. Die Eiweiß-Zucker-Mischung wird vor dem Aufschlagen im Wasserbad erhitzt.
Die einfache Kombination aus zimmerwarmem Eiweiß und Zucker wird als französische Meringue bezeichnet.
Es gibt auch eine italienische Meringue. Sie wird hergestellt, indem man aus Zucker und Wasser im Verhältnis 2:1 einen Sirup kocht und diesen dann in Eiweiß einrührt.








