Gesunde Rhabarbermarmelade mit Agar-Agar
Einer der größten Vorteile von selbstgemachter Marmelade ist ihre Vielseitigkeit: Sie lässt sich aus fast allem zubereiten. Jeder Koch wählt eine Basis, die seinem Geschmack und dem jeweiligen Anlass entspricht. Für Kinder eignen sich beispielsweise zarte Frucht-, Beeren- oder sogar Gemüsemarmeladen-Bonbons.
- Proteine: 0,6 g
- Fette: 0,1 g
- Kohlenhydrate: 9,7 g
- Gesamtzeit:
- Zeit in der Küche:
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Komplexität:
Ein einfaches Rezept.
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Anzahl der Portionen:
1 ein massives Stück mit einem Gewicht von 500 g
Rhabarbermarmelade – klingt nach etwas, das nicht besonders lecker, aber sehr gesund ist, oder? Urteilen Sie aber nicht über dieses Gericht, bevor Sie es probiert haben.
Rhabarber hat einen unverwechselbaren, säuerlich-würzigen Geschmack und ist daher eine beliebte Kuchenfüllung. Diese Pflanze ist unglaublich gesund, reich an Ballaststoffen und Pektin. Sie wirkt reinigend und entgiftend. Außerdem ist sie wohltuend für den Darm. Man kann die Marmelade sogar ohne Zucker zubereiten, wodurch sie nicht nur köstlich, sondern auch besonders gesund ist.
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Rhabarber450 G
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Termine350 G
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Wasser300 ml
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Agar-Agar1 Esslöffel
Den gewürfelten Rhabarber in den Mixbehälter geben.
Wasser dazugeben und glatt rühren.
Nachdem die Wurzel zerkleinert wurde, Datteln und Agar-Agar hinzufügen.
Alles glatt pürieren. Bei Verwendung eines Stabmixers alle Zutaten vorher vermengen und 7–8 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind.
Die Mischung in einen Topf mit dickem Boden geben. Nach dem Aufkochen 7–10 Minuten unter gelegentlichem Rühren kochen lassen, bis sie eingedickt ist.
Die abgekühlte Mischung in eine Form geben. Es kann sich um einen beliebigen Behälter handeln. 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.
Schneide das ganze Stück in mundgerechte Stücke. Fertig.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Gelatine ist zwar ein hervorragendes Geliermittel, erreicht aber nicht die gewünschte Marmeladenkonsistenz. Außerdem sind die Gelees bei Zimmertemperatur nicht lange haltbar.
Interessante Fakten aus der Geschichte der Marmelade
Die Geschichte der Marmelade reicht Tausende von Jahren zurück. Ihre Zubereitung und Techniken haben sich im Laufe der Jahre im Einklang mit dem globalen Fortschritt und dem Wissen der Konditoren verändert.
Es ist bekannt, dass bereits die alten Griechen an den Küsten des Mittelmeers Marmelade herstellten. Sie verwendeten Pektin und kochten den Saft von Äpfeln und Kumquats ein. Als Vorbild für dieses Produkt gilt der türkische Honig, Rosenwasser und Früchte.
Erst später fügten die Europäer „Agar“ hinzu. Der Name „Marmelade“ wird unterschiedlich übersetzt. Einer Version zufolge handelt es sich um Quittenmarmelade, einer anderen um gut gekochtes Apfelmus. Doch es gibt eine besonders ungewöhnliche Erklärung: Der Legende nach verwendete Maria Stuart, Königin von Schottland, diese Süßspeise als Heilmittel gegen Seekrankheit und nannte sie deshalb „kranke Maria“.








