Englische Orangenmarmelade oder Paddingtons Orangenmarmelade
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist englische Marmelade gar keine Marmelade, sondern eher... Konfitüre. Zugegeben, sie ist etwas klebrig und fest, aber unsere Hausfrauen verarbeiten diese Süßigkeit zu Konfitüre. Die Briten verwenden den Oberbegriff „Marmalade“ für sowohl dickflüssige als auch feste Substanzen. Konfitüre wird aus einer Vielzahl von Zutaten hergestellt: Beeren, Früchten, Gemüse und sogar Blüten.
- Proteine: 0,2 g
- Fette: 0,1 g
- Kohlenhydrate: 77 g
- Gesamtzeit:
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Komplexität:
Die Vorbereitung ist einfach und unkompliziert, erfordert aber etwas Erfahrung. Nicht jeder schafft es auf Anhieb.
- Anzahl der Portionen: 1
„Paddington Marmalade“ ist nach der Hauptfigur aus Michael Bonds Buch „Paddington“ benannt. Das Bild des Teddybären mit der roten Baskenmütze, der seine Familie verlor, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Buch gehört das Einkochen von Orangenmarmelade mit seiner Großmutter zu Paddingtons glücklichsten Momenten.
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Orange500 G
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Zitrone0,5 Stück
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Zucker500 G
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Zimt0,5 Teelöffel
Waschen Sie die Orangen gründlich und entfernen Sie die Schale. Reiben Sie vorsichtig nur die äußere Schicht ab und achten Sie darauf, die weißen Adern nicht zu berühren, da diese bitter schmecken.
Schneiden Sie die Orangen und die Zitrone in Stücke.
Die geschnittenen Früchte in einen Mixer geben und pürieren.
Füge der Mischung Zitronenschale und Zucker hinzu.
Rühren Sie die Mischung, bis der Zitrussaft austritt.
Mit einem Deckel abdecken und eine Stunde stehen lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Nach Ablauf der Zeit den Topf mit dem Fruchtpüree auf den Herd stellen und bei maximaler Hitze erhitzen.
Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen.
Zimt als Geschmacksgeber.
Die Marmelade bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren eindicken lassen. In Gläser füllen. Fertig!
Großbritanniens berühmteste Marmelade
Die Marmeladenkultur in England entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Verschiedene Regionen entwickelten ihre eigenen Marmeladensorten, woraus mehrere ikonische englische Marmeladensorten entstanden.
Ein solches Produkt ist Orangenmarmelade. Ihre Erfindung verdankt sie der Hausfrau Sarah Cooper aus Oxford. 1874 stellte sie erstmals Zitrusmarmelade nach einem speziellen Verfahren für ihren Mann her. Die Coopers etablierten bald darauf die Massenproduktion von Orangenmarmelade.
Königin Elizabeth II. bevorzugt Oxford-Marmelade zum Frühstück. In einem James-Bond-Film frühstückt der Protagonist häufig mit dieser Marmeladenmarke. Das ist keine bloße Werbemaßnahme. Allerdings bedarf diese Delikatesse kaum weiterer Werbung. Im Jahr 2001 wurde am Haus der Familie Cooper eine Gedenktafel angebracht, die an die Herstellung der ersten Charge Oxford-Marmelade erinnert.
Kühlschrank oder Gefrierschrank: Wo bewahrt man selbstgemachte Marmelade am besten auf?
Nach dem Marmeladenkochen stellt sich nicht sofort die Frage nach der Aufbewahrung, denn man möchte das frische Dessert am liebsten sofort genießen. Doch irgendwann muss man entscheiden, wo die Marmelade länger haltbar ist und dabei Konsistenz, Geschmack und Aroma behält. Dafür bieten sich zwei Möglichkeiten an: der Kühlschrank oder der Gefrierschrank.
Wenn Sie Ihre Marmelade nicht lange aufbewahren möchten, ist ein normaler Kühlschrank völlig ausreichend. Stellen Sie sie auf die unterste Ablage oder ins Obstfach – dort herrscht die optimale Temperatur, sodass die Marmelade nicht überhitzt, austrocknet oder zu stark gefriert. Diese Marmelade ist bis zu 7 Tage haltbar.
Sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Methode muss die Marmelade in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden, damit sie nicht den Geruch der anderen Zutaten annimmt.
Die richtige Lagerung von Marmelade ist nicht schwierig, wenn man einige grundlegende Empfehlungen befolgt.








