Das zarteste Soufflé aus fettarmer Sauerrahm
Soufflé aus Quark, Vanille und Sauerrahm – es gibt unzählige Varianten dieses ungewöhnlichen Desserts.Was genau ist dieses mysteriöse „Soufflé“-Gericht und wie wird es zubereitet?
Es ist eigentlich ganz einfach: Das Geheimnis dieser delikaten französischen Köstlichkeit liegt in ihrem Namen. Er bedeutet wörtlich „luftig“. Und genau das ist diese Delikatesse. Man kann ein Soufflé auf zwei Arten zubereiten: warm (im Ofen) und kalt (im Gefrierschrank).
Die kalte Variante dieses Desserts wird mit Gelatine zubereitet. Die warme Variante erhält ihre luftige Konsistenz hingegen durch geschlagenes Eiweiß. Verschiedene Zutaten wie Hüttenkäse, Beeren und Schokolade dienen als Beilage und verleihen dem Dessert einen besonderen Geschmack. Sauerrahm-Soufflé lässt sich mit beiden Methoden zubereiten.
Heiße Option
Ein im Ofen gebackenes Soufflé dehnt sich beim Backen stark aus, fällt aber schnell wieder zusammen – schon nach 20 Minuten. Daher schmeckt es am besten heiß, direkt nach dem Backen. Für die Zubereitung benötigen Sie:
- 5 Eier (Huhn);
- 2 Tassen saure Sahne (15 – 20 % Fett);
- 50 g Mehl;
- ½ Tasse Kristallzucker:
- 30 g Puderzucker (zur Dekoration);
- Abrieb von 1 Zitrone oder Orange;
- Butter (zum Einfetten der Pfanne).
Warmes Sauerrahm-Soufflé wird wie folgt zubereitet:
- Der Schlüssel zu einer gelungenen Zubereitung liegt darin, sicherzustellen, dass alle Zutaten des Desserts die gleiche Temperatur haben. Nehmen Sie daher die Eier und die saure Sahne rechtzeitig aus dem Kühlschrank.
- Saure Sahne und Mehl verrühren. Die Mischung unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten eindicken lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Während die saure Sahne abkühlt, die Eier vorbereiten. Die Eigelbe mit der Zitronenschale und dem Zucker gründlich verquirlen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Anschließend mit der auf Zimmertemperatur abgekühlten sauren Sahne vermengen.
- Nun ist es an der Zeit, das Eiweiß zu verarbeiten. Schlagen Sie es steif und luftig. Heben Sie es anschließend vorsichtig unter die Sauerrahm-Eigelb-Mischung.
- Das Soufflé wird bei relativ hoher Temperatur – 180–200 Grad Celsius – gebacken. Bevor Sie die Förmchen mit dem Teig befüllen, fetten Sie die Seiten ein und bestreuen Sie sie mit Zucker. Die Backzeit beträgt 20–25 Minuten. Garnieren Sie das fertige Soufflé mit Puderzucker.
Kalte Version
Kaltes Soufflé mit Sauerrahm wird ohne Eier, dafür aber mit Gelatine zubereitet. Diese Variante wird zusätzlich zum Sauerrahm mit weiteren Geschmacksakzenten verfeinert: Erdbeeren und Pflaumen. Für diese delikate Köstlichkeit benötigen Sie:
- Saure Sahne 20-25% Fett – 200 g;
- frische Erdbeeren - 250 g;
- Pflaumen – 100 g;
- Gelatine – 5 g;
- Zucker (vorzugsweise brauner Zucker) – 4 EL;
- abgekühltes, abgekochtes Wasser - 5 EL;
- Mandelblütenblätter – zur Dekoration.
Lasst uns mit dem Erstellungsprozess beginnen:
- Weichen Sie die Gelatine zunächst in abgekochtem, abgekühltem Wasser ein. Die im Rezept angegebenen 5 Gramm reichen völlig aus (mehr wird nicht benötigt) – das Soufflé wird dadurch sehr zart und behält seine Form gut.
- Während die Gelatine einweicht, die Pflaumen in heißem Wasser einweichen. Währenddessen die Erdbeeren waschen, halbieren und im Mixer pürieren.
- Saure Sahne mit Zucker verrühren, dann das Erdbeerpüree hinzufügen. Vorsichtig glatt rühren.
- Die getrockneten Pflaumen fein hacken und auf die Schüsseln verteilen. Die Gelatine unter Rühren auflösen. Anschließend abseihen und unter die Sauerrahm-Beeren-Mischung heben. Die Mischung in die Schüsseln füllen und kalt stellen.
Das Soufflé benötigt etwa drei Stunden zum Festwerden. Das fertige Dessert kann mit Mandelblättchen oder Erdbeeren garniert werden. Ein köstlicher, zarter Genuss ist fertig!










