Der traditionelle Herstellungsprozess von Wiener Strudel ist so faszinierend, dass er Touristen und Besuchern Wiens gezeigt wird. Das Rezept ist nicht geheim, weil es einzigartig ist. In geschickten Händen gelingt Wiener Apfelstrudel perfekt: zartschmelzend und aromatisch, und doch unverwechselbar und exklusiv. Es kommt ganz auf Ihre Stimmung, Ihre Vorlieben und Ihre Liebe zum Essen an.

Die Idee der Show besteht darin, vor den Augen eines staunenden Publikums gewöhnlichen Teig in ein so hauchdünnes Blatt zu verwandeln, dass es scheint, als könnten Sonnenstrahlen es durchdringen. Solch eine Kunstfertigkeit verdient Fotos und Applaus.

Sie können staunend vor Begeisterung zittern und Ihrer Familie erzählen, wie faszinierend es ist. Oder Sie lernen ein einfaches Rezept auswendig und lassen den Wiener Geist in Ihrer eigenen Küche wieder aufleben, um Ihre Gäste mit einem neuen Gericht zu überraschen.

Apfelstrudel-Rezept

Wiener Strudel 2

Es gibt viele Strudelvarianten. Der Teig dafür wird manchmal im Laden gekauft. Blätterteig, ungesäuert, wird zu Hause hauchdünn ausgerollt.

Aber unsere Rezepte sind perfekt. Hier beschreiben wir Schritt für Schritt und akribisch, wie Sie Ihr eigenes Meisterwerk kreieren – von der ersten Handvoll Mehl bis zu dem Moment, in dem der Ofen ausgeht und der herrliche Duft von gebackenen Äpfeln Ihre Lungen erfüllt.

Zutaten zum Kochen:

  • Hühnereier – 2 Eigelb;
  • Butter – 2 Esslöffel;
  • Premium-Weizenmehl – ​​250 g;
  • Salz – nach Geschmack (eine Prise).

Füllung für geschichtetes Dessert:

  • Zimt – 1 Teelöffel;
  • Äpfel – 2-4 Äpfel (je nach Größe der Früchte);
  • Zitrone – 1 Zitrone zum Auspressen des Saftes;
  • Paniermehl (ungewürztes Paniermehl) – 100 g;
  • Mandeln (oder andere Nüsse) – 70-80 g;
  • Butter – 100 g;
  • Puderzucker – 2 Esslöffel;
  • Saure Sahne – 120-150 g;
  • Rosinen (weiße und schwarze) – 100 g;
  • Kristallzucker – 100 g.

Wie kreiert man ein originelles Dessert?

Wiener Strudel 3

Für den ersten Schritt empfiehlt das Rezept Frischhaltefolie, Pflanzenöl und ein halbes Glas warmes Wasser. Anschließend Salz, ein paar Eigelb und geschmolzene Butter zum Mehl geben, mit Wasser verdünnen und alles zu einem festen, elastischen Teig verkneten.

Wenn sich unter Ihren Fingern eine schöne, feste Masse bildet, wissen Sie, dass das Wiener Dessert unter Ihren Händen entstanden ist. Rollen Sie es fest zusammen, bestreichen Sie die Oberseite mit Pflanzenöl, wickeln Sie es in Frischhaltefolie und lassen Sie es eine Stunde lang an einem kühlen (nicht eisigen) Ort ruhen.

Während der Teig geht, die Äpfel schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Die gedämpften Rosinen zu den Äpfeln geben.

Einen Esslöffel Butter (oder etwas mehr) in eine heiße Pfanne geben. Bevor die Butter raucht, die Mandelblättchen (oder gehackte Walnüsse, Erdnüsse oder Haselnüsse) hinzufügen und mit den Semmelbröseln vermischen.

So erhalten wir die fertigen Produkte, die für ein Wiener Dessert benötigt werden. Sie sind notwendig, um mehrere weitere Schritte des Rezepts durchzuführen.

Kommen wir zurück zum Strudelteig. Der ruhende Teigklumpen muss gründlich durchgeklopft werden. Bestreuen Sie die Oberfläche mit Mehl, aber achten Sie darauf, dass kein Staub entsteht: Verwenden Sie nur eine sehr kleine Menge, wie Puder. Nun können Sie den Teig mit aller Kraft auf den Tisch werfen, als wollten Sie mit dem ersten Schlag einen hauchdünnen Pfannkuchen formen. Dadurch wird der Wiener Strudel besonders zart.

Wenn Sie müde sind, lenken Sie sich ab, indem Sie die restliche Butter nach Rezept schmelzen. Wenn Sie das originalgetreue Wiener Strudelrezept beibehalten möchten, müssen Sie den Teig sorgfältig zubereiten. Dies ist ein entscheidender Schritt.

Der Teig für Wiener Strudel muss hauchdünn sein. So dünn wie möglich. Um den Sinn dieses dünnen Teigs zu verstehen, erzählen wir eine kleine Geschichte. Strudel wurde zu einem traditionellen Gericht, weil ein Restaurantkoch nur mit Assistenten zusammenarbeitete, die den Teig so dünn ausrollen konnten, dass man Zeitungen hindurchlesen konnte.

Der Strudelteig darf aber nicht reißen. Noch ein Hinweis: Die Ränder bleiben verdickt, damit man das dünne Teigblatt besser greifen kann, während der restliche Teig dünn und durchscheinend wird.

Wenn Sie denken, dass Ihr Teig fertig ist, legen Sie ihn auf ein sauberes Küchentuch. Er lässt sich manchmal leichter verarbeiten, wenn das Tuch dick, feucht (nicht tropfnass) und warm ist. Schneiden Sie die Ränder vorsichtig ab, damit sie nicht über die Tischdecke hinausragen.

Als Nächstes wird der Teig laut Rezept mit Sauerrahm bestrichen, mit Zucker bestreut, die vorbereitete Rosinen-Apfel-Füllung darauf verteilt und mit Zimt bestreut. Anschließend wird der Teig vorsichtig mit einem Küchentuch aufgerollt. Anders lässt sich die Rolle nicht transportieren, da der Teig sonst nicht hält und die Füllung die dünnen Schichten durchreißen würde.

Den Strudel auf ein mit Butter eingefettetes Backblech legen. Anschließend den Apfelstrudel ebenfalls mit Butter bestreichen. Etwa 45 Minuten backen, bis er goldbraun und knusprig ist.

Mögliche Füllungen

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Sie können die Füllung selbst wählen und jeden Tag improvisieren, aber vergessen Sie niemals den dünnen Boden – das ist die Hauptregel im Wiener Strudelrezept.

Hier sind einige Beispiele für Füllungen für Kochanfänger:

  • Hergestellt mit Birnen und schwarzen Rosinen;
  • Hergestellt aus Zimt, Walnüssen, weißen Rosinen und Honig;
  • Banane und Haselnuss mit Erdbeeren;
  • Hergestellt aus Cranberries und Zimt mit Puderzucker;
  • Aus Zitrone und Orange.

Wer die Kunst des Teigknetens meistert, kann all seine Träume verwirklichen und Familie und Freunde mit immer neuen Geschmacksvarianten ihres Lieblingsdesserts überraschen. Denn letztendlich ist die wahre Liebe der Schlüssel, und das Rezept entsteht im Prozess selbst. Und vielleicht wird Ihr Wiener Strudelrezept eines Tages das beste sein, das die Welt je gesehen hat.

Video-Rezept für Wiener Strudel