Brandteigbrötchen stehen an erster Stelle unter Profiteroles und Eclairs.
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Nur ein wahrer Naschkatzen- und Kenner-Liebhaber feinster Backwaren kann das edle „Chu“-Brötchen von den bereits bekannten Profiteroles und Eclairs unterscheiden.Auf den ersten Blick wirkt ein „Shu“ wie ein gewöhnliches Gebäck, doch wenn man einen Blick in den zarten Teig wirft, die luftige Creme kostet und ein paar interessante Fakten über seine Ursprünge erfährt, könnte sich das süße Gebäck „Shu“ durchaus den Titel der Nummer eins unter seinen Brandteig-Verwandten verdienen.
War Kohl der Ursprung von „shu“?
Brandteiggebäck ist eine kleine Kugel aus Brandteig, die innen fast hohl ist. Beim Backen geht der Teig auf und bildet Luftblasen, die Hohlräume schaffen, in die Sahne gefüllt wird. Dieses interessante Gebäck stammt aus Frankreich, und das erste Brandteigrezept wurde Ende des 18. Jahrhunderts von einem Franzosen namens Jean Avis erfunden. Er backte kleine Teigkugeln im Ofen und nannte sie „Choux“, was übersetzt „Kohl“ bedeutet.
Avis entlehnte den Namen übrigens von Hofköchen, die gebackene Kartoffelbällchen zubereiteten. Sie verwendeten als Erste die Bezeichnung „Choux“ oder „Choux“ und nannten ihr Gericht „kleiner Kohl“. Im Laufe der Zeit entwickelte das Teigrezept für dieses Dessert seine heutige Form.
Jeder Konditor, Bäcker oder Hobbykoch bringt etwas Besonderes, etwas Neues in das Brandteigrezept ein. Das wird auf Fotos dieser Süßspeisen im Internet und in kulinarischen Publikationen deutlich.
Klassisches Rezept für Brandteig mit Streuseln
Damit Ihr erstes Erlebnis mit diesem französischen Dessert besonders genussvoll und unvergesslich wird, empfiehlt sich das sogenannte klassische Brandteigrezept. Nach traditioneller Art besteht dieses Gebäck aus Brandteig, einer feinen Konditorcreme und Streuseln.
Für den Crumble:
- Butter - 90 g
- brauner Zucker - 110 g
- Weizenmehl - 110 g
- Vanilleextrakt
Der Streusel ist ganz einfach zuzubereiten: Alle Zutaten mit einem Mixer vermengen und kneten. Anschließend den Teig dünn ausrollen. Im Rezept wird empfohlen, Backpapier oder Silikonmatten zu verwenden und ein Teigstück dazwischenzulegen. Mit einem Glas Kreise in der Größe der späteren Brandteigbrötchen ausstechen. Alles einfrieren.
Für den Test:
- frische Kuhmilch - 225 ml
- Salz - 1/4 TL
- Butter - 100 g
- Weizenmehl 160 g
- Kristallzucker - 20 g
- große Hühnereier - 4 Stück.
Heizen Sie den Backofen auf etwa 180 °C vor. Bringen Sie dann Milch, Zucker und Butter in einem Topf zum Kochen. Geben Sie das gesiebte und aufgelockerte Mehl hinzu. Erhitzen Sie die Mischung maximal 30 Sekunden lang und rühren Sie dabei kräftig mit einem Holzspatel um.
Als Nächstes soll der Teig laut Rezept abkühlen. Sobald er kalt ist, werden die Eier einzeln untergerührt und mit einem Mixer gründlich vermischt. Der fertige Teig sollte klebrig und glänzend sein, wie ein Hochglanzfoto, und sich leicht vom Spatel streichen lassen.
Die vorbereitete Masse in einen Spritzbeutel füllen und die Teigkugeln einzeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die gefrorenen Streusel auf die Teigkugeln geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius etwa 25–30 Minuten backen.
Für die Patissiercreme:
- Hühnereigelb - 4 Stück
- Kristallzucker - 100 g
- Maisstärke - 30 g
- Weizenmehl - 20 g
- Kuhmilch - 500 ml
- Vanilleextrakt
Frische Milch in einem Topf mit Vanilleextrakt zum Kochen bringen. Eigelbe mit Zucker verquirlen, Mehl und Stärke hinzufügen, dann die kochende Milch darübergießen und alles zurück in den Topf geben. Die Sahne unter ständigem Rühren steif kochen.
Für das klassische Rezept wird die Oberseite des Gebäcks abgeschnitten, daher muss der Deckel des Brötchens entfernt werden. Füllen Sie das Gebäck mithilfe eines Spritzbeutels mit der vorbereiteten Creme und setzen Sie den Deckel wieder auf.
Rezept für Brandteig mit Himbeerkonfitüre
Die Zubereitung des Brandteigs und der Streusel findet sich selbstverständlich im vorherigen „klassischen“ Brandteigrezept. Die Creme und das Himbeerkonfitüre sollten jedoch wie folgt zubereitet werden.
Für das Himbeerkonfitüre:
- homogenes Himbeerpüree - 200 g
- Kristallzucker - 50 g
- Pektin NH (Verdickungsmittel) – 4 g
- Saft einer halben Zitrone
Das Püree mit Zucker verrühren und auf 40 °C erhitzen. Den mit Pektin vermischten Zucker hinzufügen und aufkochen lassen. Zum Schluss den Zitronensaft unterrühren.
Für die Creme:
- Creme 35 % - 500 ml
- Puderzucker - 100 g
- Vanille
- Creme-Fixiermittel
Schlagen Sie die kalte Sahne mit dem Puderzucker und der Schlagsahne so lange, bis sie möglichst fest ist. Die Buttercreme sollte so aussehen wie auf dem Foto, also nicht verlaufen und ihre Form behalten.
Schneiden Sie die Spitze des Brandteigs ab. Geben Sie Himbeerkonfitüre auf die Unterseite und gießen Sie Sahne darüber. Setzen Sie den Deckel auf.
Voilà! Ein exquisites französisches Dessert ist bereit zum Genießen.










