Die Geschichte der Quarkkekse reicht Tausende von Jahren zurück. Sie wurden erfunden, um die wertvollen Eigenschaften des Quarks lange haltbar zu machen. Reisende und Seeleute nahmen Quarkgebäck auf ihre Reisen mit. Das Rezept gelangte als Kuriosität aus Übersee in unser Land. Heute überrascht man mit „Rozochka“-Quarkkeksen niemanden mehr, aber sie können durchaus Freude bereiten. Im 20. Jahrhundert, während der Kindheit und Jugend heutiger Mütter, waren „Rozochki“-Kekse sehr beliebt. Viele erinnern sich an ihren feinen Geschmack und backen sie deshalb gerne für ihre Kinder, Familie und Freunde.

Die Vorteile von Hüttenkäse-Keksen

Das Rezept basiert auf Hüttenkäse, der als reichhaltige Kalziumquelle bekannt ist. Darüber hinaus bleibt das Kalzium im Hüttenkäse auch bei der Hitzebehandlung unverändert erhalten, weshalb dieses Rezept eine gute Alternative für alle ist, die Hüttenkäse in seiner reinen Form nicht mögen.

Die Vorteile von Hüttenkäse sind vielfältig. Roher Hüttenkäse birgt jedoch (sofern man sich nicht sicher ist, vom Hersteller zu stammen) das Risiko einer Bakterienbelastung. Mit diesem Hüttenkäse-Keksrezept hingegen gelingen Ihnen Backwaren, die alle wertvollen Inhaltsstoffe behalten, Ihren Gaumen verwöhnen und absolut unbedenklich sind.

Die richtigen Zutaten auswählen

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Für diese Kekse können Sie Hüttenkäse mit jedem beliebigen Fettgehalt verwenden, ganz nach Ihrem Geschmack. Es ist jedoch ratsam, auf Hüttenkäse zu verzichten. Er schmeckt zwar lecker, ergibt aber nicht den glatten und elastischen Teig, den dieses Rezept vorsieht.

Die im Rezept angegebene Menge Hüttenkäse ist ebenfalls wichtig. Je mehr Hüttenkäse im Teig enthalten ist, desto krümeliger und knuspriger wird das Gebäck. Manche bevorzugen trockenere und festere Kekse; in diesem Fall sollten Sie nicht mehr als 200 Gramm Hüttenkäse verwenden. Streichen Sie den Hüttenkäse durch ein Sieb, um den Teig lockerer zu machen. Geschmack: Vermeiden Sie Hüttenkäse mit leicht säuerlichem Geschmack, da dieser einen sauren Nachgeschmack hinterlässt.

Das Rezept sieht Butter in fast der gleichen Menge wie Hüttenkäse vor. Sie kann durch eine fettärmere Alternative wie Margarine ersetzt werden. Dies beeinträchtigt weder den Geschmack noch die Elastizität des Teigs. Sie können das Rezept auch leichter und gesünder gestalten, indem Sie braunen Zucker anstelle von weißem verwenden. Auch Honig eignet sich.

Kein Backrezept ist vollständig ohne Mehl. Wer besonders gesunde Kekse backen möchte, sollte Vollkornmehl verwenden.

Wie man Rosen kocht

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Zutaten:

  • 250 g Hüttenkäse
  • 200 g Butter
  • ein Drittel eines Glases Zucker
  • 2 Tassen Mehl
  • 1 TL Backpulver

Schneiden Sie die zimmerwarme Butter in Würfel. Im Rezept wird weicher Hüttenkäse benötigt; dadurch lässt er sich leichter mit der Butter vermengen, was zu einer glatteren, gleichmäßigeren Konsistenz führt. Sie können dafür einen Mixer verwenden.

Backpulver und Mehl zur Mischung geben. Das Mehl vorher sieben. Der geknetete Teig sollte weich und glatt sein. Mit Frischhaltefolie abdecken und 15 Minuten ruhen lassen, bevor er auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt wird. Bei Bedarf etwas Mehl hinzufügen. Aber nicht zu viel: Der Teig sollte an den Händen haften bleiben.

Eine einfache Möglichkeit, eine Knospe zu machen

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Mit einem Glas Kreise aus dem dünn ausgerollten Teig ausstechen; für jede Rose benötigt man vier. Die Kreise so überlappen, dass jeder Kreis den vorherigen zur Hälfte bedeckt. Den Teig von unten nach oben aufrollen.

Schneiden Sie die entstandene Rolle mit einem bemehlten Messer in zwei Hälften. Daraus werden zwei Rosen geformt. Drücken Sie vorsichtig ein Ende jeder Knospe zusammen und glätten Sie sie leicht. Diese Kante dient als Auflagefläche für die Blüte auf dem Backpapier des Backblechs. Die Rosenblätter öffnen sich beim Backen von selbst.

Backen Sie die Kekse je nach Ofen 15–20 Minuten bei 200 °C. Sie backen sehr schnell, daher sollten Sie sie nach 12 Minuten im Auge behalten und rechtzeitig herausnehmen. Lassen Sie sie vor dem Servieren vollständig abkühlen.

Richtig zubereitet sind Rozochka-Quarkkekse sehr weich, mit einer blättrigen Textur und einer knusprigen Kruste. Sie können vor dem Backen mit Eigelb bestrichen und nach dem Backen mit Schokolade beträufelt oder mit Puderzucker bestäubt werden.

Video-Rezept für die Zubereitung von „Rosen“-Keksen