Besonderheiten bei der Zubereitung französischer Desserts
Inhalt
Schon im Mittelalter galten die Franzosen als wahre Feinschmecker. Und seither gilt die französische Küche als die beliebteste der Welt. Französische Desserts zergehen buchstäblich auf der Zunge und lassen wohl kaum jemanden kalt.
Wer einmal eine Konditorei besucht, die Desserts nach französischen Rezepten anbietet, entwickelt unweigerlich eine Vorliebe für Süßes. Diese Köstlichkeiten schmecken nicht nur himmlisch, sondern sehen auch unglaublich appetitlich aus – sowohl in natura als auch auf Fotos. Die von französischen Köchen vor Jahrhunderten kreierten Rezepte sind längst Legenden.
Traditionelle französische Süßspeisen bestechen durch ihre Vielfalt. Darunter finden sich exquisite Gebäckstücke, Kuchen, zarte Soufflés und leichte Frucht-Häppchen. Französische Gerichte und feine Desserts erfreuen sich in unserem Land großer Beliebtheit.
Das Beste daran ist, dass die meisten dieser Rezepte recht einfach sind, sodass man diese köstlichen Leckereien ganz einfach zu Hause nachkochen kann. Wenn Sie Ihren Gästen leckere Desserts zubereiten möchten, sind traditionelle französische Rezepte die beste Wahl.
Das französische Macaron ist ein Dessert, das Versailles erobert hat.
Eine der farbenprächtigsten Süßspeisen ist das Macaron. Schon im 16. Jahrhundert war dieses Gebäck ein fester Bestandteil der königlichen Tafeln. Französische Aristokraten verwöhnten ihre Gäste mit Macarons und servierten sie auf eleganten Untertassen mit einer Tasse heißer Schokolade. Königliche und höfische Bedienstete liebten diese Süßspeisen so sehr, dass sogar Marie Antoinette ihre Katze Macaron nannte.
Die Rezepte für dieses Dessert können leicht variieren, aber das Grundprinzip bleibt immer gleich. Wichtig ist, dass der Kuchen nach der Zubereitung 2–3 Tage ruhen muss, bevor er serviert wird.
Desserts wie Macarons bestechen durch ihre Leuchtkraft und Eleganz und eignen sich daher perfekt für eine Kinderparty; außerdem sehen sie auf Fotos toll aus.
Rezept: Französische Macarons mit Schokoladenfüllung
Um diese Leckerei selbst zuzubereiten, benötigen Sie 4 gekühlte Eiweiße, 110 g Mandelmehl, 1 Tasse Puderzucker, eine Viertel Tasse Zucker, 1 TL Kakao und rote Lebensmittelfarbe.
Vermischen Sie das Mandelmehl mit Kakao und Puderzucker und backen Sie die Mischung anschließend 5 Minuten im Ofen, indem Sie sie gleichmäßig auf einem Stück Backpapier verteilen. Sieben Sie die Mischung anschließend durch ein Sieb, um grobe Partikel zu entfernen.
Schlagen Sie das gekühlte Eiweiß steif und geben Sie dabei nach und nach den Zucker hinzu. Heben Sie die Mandelmasse vorsichtig mit einem Holzspatel unter. Der Teig sollte klebrig sein. Spritzen Sie mit einem Spritzbeutel runde Küchlein auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backen Sie sie im vorgeheizten Backofen bei 150 °C (300 °F). Backen Sie die Küchlein etwa eine Stunde lang, erhöhen Sie dann die Temperatur auf 180 °C (350 °F) und backen Sie sie weitere 12 Minuten. Die Küchlein sollten gleichmäßig aufgehen.
Für die Füllung 125 ml Vollmilch, 30 g Sahne und 125 g Zartbitterschokolade in einen Topf geben und die zerbröselte Schokolade hinzufügen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, die Mischung in ein tiefes Gefäß füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank fest werden lassen. Die Füllung 2 Stunden vor dem Glasieren der Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen.
Nehmen Sie nun den Kuchen, bestreichen Sie ihn mit der Füllung und bedecken Sie ihn mit einem weiteren Kuchen. Wiederholen Sie den Vorgang mit den restlichen Hälften. Stellen Sie das fertige Dessert für 2 Tage in den Kühlschrank.
Das Symbol der Pariser Backwaren ist das Croissant.
Wenn man über französische Desserts spricht, kommt man an Croissants nicht vorbei. Obwohl sie zu einem Symbol Frankreichs geworden sind, begann ihre Geschichte bereits im 13. Jahrhundert in Österreich. Die Franzosen lernten sie erst 1770 kennen, als Marie Antoinette nach Paris zog. Es ist jedoch erwähnenswert, dass sich moderne Rezepte für Wiener und französische Croissants deutlich unterscheiden.
Auch die Croissant-Rezepte in Frankreich haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Doch diese Süßspeisen sind nach wie vor zart und knusprig und zergehen förmlich auf der Zunge. Schon beim Anblick eines Fotos goldbrauner Croissants läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Croissants lassen sich sowohl süß als auch herzhaft füllen, daher gibt es für jede Variante ein eigenes Rezept. Auch die Croissant-Rezepte selbst variieren: Manche Köche geben Margarine in den Teig, andere verwenden Butter, wobei viele der Meinung sind, dass Butter das Gebäck zarter macht.
Rezept für klassische Croissants
Um den Teig für diese berühmte lokale Spezialität zuzubereiten, gibt man 20 g frische Hefe, eine Prise Salz, 0,5 Tassen Vollmilch, 1 Ei und 0,5 Tassen Wasser zu einem halben Kilogramm Mehl und knetet den Teig anschließend 3-4 Minuten lang.
Aus dem Teig ein rundes Fladenbrot formen, quer einschneiden und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig gleichmäßig mit Butter bestreichen. Den Teig zu einem kleinen Päckchen ausrollen, erneut ausrollen und eine halbe Stunde kühlen. Diesen Vorgang 2-3 Mal wiederholen.
Schneiden Sie den Teig in 3 x 7 cm große Rechtecke, die Sie anschließend in Dreiecke teilen. Füllen Sie jedes Dreieck mit Ihrer Lieblingsfüllung und rollen Sie es zu Croissants. Lassen Sie die Croissants vor dem Backen einige Stunden bei Zimmertemperatur gehen. Backen Sie sie anschließend 20 Minuten bei 220 Grad Celsius.
Savoiardi – ein königlicher Genuss
Diese Kekse wurden erstmals im 15. Jahrhundert für den französischen König gebacken. Sie wurden nach der Provinz Savoyen benannt. Obwohl sich die Rezepte im Laufe der Jahrhunderte verändert haben, kann man mit Sicherheit sagen, dass sie noch köstlicher geworden sind.
Rezept: Savoiardi-Kekse
Für den Teig 75 g Zucker mit drei Eigelb schaumig schlagen, dann Salz, 75 g Mehl und 20 g Butter hinzufügen. Die Eiweiße separat steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig mithilfe eines Spritzbeutels auf ein Backblech spritzen.
25 g Zucker und 30 g Puderzucker vermischen. Die Hälfte der Mischung auf den Teig streuen, nach 10 Minuten die restliche Mischung darübergeben. Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 150 °C (300 °F) goldbraun backen.
Französische Dessertrezepte verkörpern die ganze Vielfalt Frankreichs. Jedes Mal, wenn man neue Dessertrezepte ausprobiert, entdeckt man neue Geheimnisse dieses Landes.












