Jede Köstlichkeit, die traditionell ein Mittag- oder Abendessen abschließt, wird als Dessert bezeichnet. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sind sie zwar nicht unbedingt notwendig, aber dennoch unverzichtbar: Sie schaffen eine festliche Atmosphäre und bereichern das Leben mit ihrem exquisiten Aussehen und Geschmack. Diese beliebten Leckereien lassen sich je nach Serviertemperatur in zwei Hauptkategorien unterteilen: kalte und warme Desserts. Wir konzentrieren uns hier auf die warmen Desserts.

Diese Köstlichkeiten schmecken besonders gut im Herbst und Winter. Wenn es draußen kalt und feucht ist, erinnert der zarte Duft von gebackenem Obst an sonnige Sommertage und hebt die Stimmung. Diese warmen Süßigkeiten schenken Ihnen Energie und positive Gefühle.

Die unendliche Geschichte

Dessert ist ein Wort französischen Ursprungs. Es bedeutet wörtlich „den Tisch abräumen“ und bezeichnet die Speisen, die am Ende einer Mahlzeit serviert werden, nachdem die Hauptgänge abgeräumt wurden. Ursprünglich war Dessert eine leichte, luftige Leckerei mit erfrischender Wirkung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass frische Früchte, Beeren und Säfte die Hauptzutaten für die Zubereitung waren.

Heutzutage weckt das Wort „Dessert“ Assoziationen mit etwas Süßem, Köstlichem und Appetitlichem. Es ist kein Geheimnis, dass die Menschen schon immer Süßigkeiten geliebt haben. Der Vorfahre aller Desserts war natürlich Honig. Er wurde sowohl pur als auch als Zutat in verschiedenen Gerichten und Backwaren serviert. Dies blieb über einen langen Zeitraum so – andere Süßigkeiten waren schlichtweg unbekannt.

Das „goldene Zeitalter“ des Desserts begann erst im 18. und 19. Jahrhundert, als Zucker und später Schokolade für die Europäer verfügbar wurden. Und dann ließen die Köche ihrer Fantasie freien Lauf.

Eine schier endlose Vielfalt an Rezepten für „dritte“ Gänge, darunter auch warme, ist erschienen:

  • Getränke (Kaffee, Kakao, Tee);
  • Pfannkuchen, Croutons, Omeletts, Fruchtkrapfen;
  • Hüttenkäseaufläufe;
  • verschiedene Puddings, Risotto;
  • Gebackene oder flambierte Früchte und vieles, vieles mehr.

Bis heute arbeiten Konditoren aus verschiedenen Ländern stetig daran, ihre Kunst der Kreation exquisiter, raffinierter und natürlich unübertroffen leckerer Desserts zu verbessern.

Wie Sie sich selbst und Ihre Lieben erfreuen können

Eine festliche Atmosphäre zu Hause zu schaffen, braucht nicht viel: nur ein bisschen Lust. Scheuen Sie sich nicht, zu experimentieren. Jeder kann in seiner eigenen Küche zum Koch werden. Und was gibt es Schöneres, als eine mit Liebe und Sorgfalt zubereitete Leckerei für die Liebsten? Die folgenden Rezepte helfen Ihnen dabei, Ihre eigenen kulinarischen Meisterwerke zu kreieren.

Schokolade

Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass jeder Schokolade liebt. Sie stammt ursprünglich aus Amerika. Die alten Olmeken und später die Maya und Azteken betrachteten Schokolade als Göttertrank. Nur wenigen Auserwählten war es erlaubt, ihn zu trinken. Der „Chocolatl“ der Indigenen unterschied sich jedoch deutlich von dem süßen Getränk, das wir kennen: Gemahlene Kakaobohnen wurden mit kaltem Wasser und Chilischoten vermischt.

Die Europäer verfeinerten das Rezept ihrem Geschmack und ersetzten Pfeffer durch Zucker. Schokolade wurde lange Zeit auch als Heilmittel verwendet. Und das aus gutem Grund: Sie enthält eine Fülle an Vitaminen, Flavonoiden und Spurenelementen. Schokolade ist ein hervorragendes Antidepressivum; sie wirkt anregend, stimmungsaufhellend und verbessert die Gehirnfunktion.

Aber zurück zu unserem Thema. Desserts sollen genossen werden, und warme Desserts sollen außerdem wärmen.

Heiße Schokolade

Heiße Schokolade ist ein Dessert, das immer auf dem Tisch steht.

Heiße Schokolade ist das einfachste wärmende Dessert überhaupt. Doch diese Einfachheit macht sie keineswegs primitiv. Verschiedene Zutaten – Vanille, Zimt, Muskatnuss und Kardamom – verleihen ihr jedes Mal einen einzigartigen und unverwechselbaren Geschmack. Auch Ingwer, ein scharfes Gewürz, passt hervorragend: Er sorgt für ein subtiles Aroma und eine zusätzliche wärmende Note. Ingwer fördert zudem die Verdauung, ist ein bekanntes Aphrodisiakum und ein starkes Antioxidans. Experimentieren Sie doch mal mit Chili, wie es die Inder schon taten. Likör, Cognac und Rum bereichern das Getränk zusätzlich mit einem raffinierten Geschmack. Kurz gesagt: Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Sie benötigen also:

  • ein Glas Milch oder Sahne;
  • 100 Gramm Schokolade.

Vorbereitung:

  1. Die Milch (Sahne) fast zum Kochen bringen.
  2. Geriebene Schokolade hinzufügen und rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Wichtig: Das Getränk nicht kochen lassen.
  3. In Tassen füllen und nach Belieben mit Schlagsahne garnieren. Ihr Getränk für Energie und gute Laune ist fertig!

Gebackene Äpfel

Warme Desserts für zu Hause – gebackene Äpfel

Gebackene Äpfel sind eine einfache und vertraute Kindheitserinnerung, die schon unsere Großmütter zubereitet haben. Sie sind nicht nur köstlich, sondern auch unglaublich gesund: So zubereitete Früchte behalten ein Maximum an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Gebackene Äpfel regen den Stoffwechsel an und unterstützen die Gewichtsabnahme.

Das Grundrezept ist extrem einfach zuzubereiten, und selbst ein Kochanfänger kann es mit Bravour meistern.

Zutaten:

  • Äpfel (entsprechend der Anzahl der Esser);
  • Honig oder Zucker;
  • Butter, Sauerrahm oder Sahne;
  • Rosinen, kandierte Früchte, Datteln, Nüsse, Hüttenkäse (bei den Füllungen sind nur Ihrer Fantasie überlassen).

Vorbereitung:

  1. Waschen Sie die Äpfel und entfernen Sie vorsichtig das Kerngehäuse. Das Loch in der Mitte sollte einen Durchmesser von etwa 2,5 Zentimetern haben.
  2. Bereiten Sie die Füllung zu: Vermischen Sie die ausgewählten Zutaten mit Zucker (Honig) und natürlich einer Prise Zimt. Dieses Gewürz harmoniert perfekt mit Äpfeln und verleiht ihnen ein einzigartiges, verlockendes Aroma.
  3. Die Apfel-"Töpfe" mit der Füllung füllen und jeweils einen Löffel saure Sahne oder ein Stück Butter daraufgeben.
  4. Die Äpfel in eine ofenfeste Form geben. Etwas warmes Wasser in den Boden gießen.
  5. Die Äpfel im auf 180 Grad Celsius (350 Grad Fahrenheit) vorgeheizten Backofen 15 bis 30 Minuten backen (die Backzeit hängt von der Apfelsorte und -menge ab). Das fertige Dessert sollte weder zu weich noch zu hart sein.

Genießen Sie diese köstliche Leckerei gleich! Eiscreme mit gebackenen Äpfeln ist eine wunderbare Geschmacksnote. Lassen Sie Kindheitserinnerungen wieder aufleben!

Und noch ein Video-Rezept für gebackenen Kürbis