Honigkuchen: im Schongarer zubereitet
Inhalt
Moderne Technik erleichtert das Leben ungemein und spart Zeit. Beim Kochen im Schongarer können Sie sicher sein, dass nichts anbrennt oder verdirbt, und das Ergebnis wird Sie begeistern. Ein Schongarer eignet sich nicht nur für Hauptgerichte, sondern auch für köstliche Desserts. Genau das ist Honigkuchen.
Dieser Kuchen ist herrlich locker, duftend und luftig. Er eignet sich perfekt für eine gemütliche Teestunde mit der Familie oder um unerwartete Gäste zu begrüßen. Der Honigkuchen gart im Schongarer blitzschnell, die Zubereitung des Teigs dauert nicht länger als 15 Minuten. Der Kuchen nimmt das volle Aroma des verwendeten Honigs auf, daher sollten Sie Ihre Zutaten sorgfältig auswählen.
Honigdessert aus dem Schongarer
Die Honigmenge kann je nach Geschmack angepasst werden. Buchweizenhonig beispielsweise hat ein starkes Aroma und einen säuerlichen Geschmack, der den Eigengeschmack des Teigs überdecken würde. Verwenden Sie daher etwas weniger Honig als im Originalrezept angegeben und gleichen Sie die Menge mit Wasser aus. Akazienhonig hingegen hat einen sehr feinen, subtilen Geschmack, und für einen saftigeren Kuchen benötigen Sie mehr davon.
Dank des intelligenten Kochmodus des Multikochers bleiben in diesem Honigkuchen die wertvollen Eigenschaften des Honigs erhalten. B-Vitamine, verschiedene Zuckerarten, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor und weitere nützliche Nährstoffe können Sie zusammen mit diesem köstlichen Dessert genießen.
Für die Zubereitung von Honigkuchen benötigen Sie:
- 300 Gramm Weizenmehl
- 3 Eier
- 120 Gramm Honig beliebiger Art
- 100 Gramm Zucker
- Ein Päckchen Backpulver (etwa 5 Gramm)
- Vanillin auf der Spitze eines Messers
- Eine Prise Salz
- Butter zum Einfetten der Schüssel
Die Zubereitung eines Kuchens beginnt traditionell mit dem Verquirlen der Eier. Wenn Sie Zeit haben und einen besonders lockeren Kuchen erhalten möchten, empfiehlt es sich, das Eiweiß getrennt vom Eigelb zu schlagen. Trennen Sie dazu das Eiweiß, geben Sie das Eigelb in eine Schüssel und schlagen Sie es unter ständigem Rühren mit dem Eigelb, bis die Masse glatt ist. Geben Sie dabei nach und nach den Zucker hinzu.
Schlagen Sie das Eiweiß steif, bis es sich verdoppelt hat, und heben Sie es dann vorsichtig ganz zum Schluss unter den fertigen Teig. Wenn Sie jedoch wenig Zeit haben oder sich die zusätzliche Arbeit sparen möchten, können Sie diesen Schritt auch überspringen und alle Eier mit dem Zucker auf einmal schaumig schlagen.
Ist der Honig frisch und flüssig, kann er unter ständigem Rühren nach und nach zur Zucker-Ei-Mischung gegeben werden. Dickflüssiger, kristallisierter Honig erschwert das Kneten eines glatten, gleichmäßigen Teigs. Dieser Honig muss vorher geschmolzen werden.
Ein Wasserbad eignet sich dafür am besten. Beginnen Sie mit warmem Wasser und erhöhen Sie die Temperatur langsam, damit der Honig nicht überhitzt und seine wertvollen Eigenschaften zerstört werden. Bei älterem, stark kristallisiertem Honig geben Sie etwas heißes Wasser hinzu und rühren Sie, bis sich der Honig aufgelöst hat.
Sobald die Eimasse gründlich mit dem Honig vermengt ist, kann das Mehl portionsweise untergerührt und zuvor durch ein feines Sieb gesiebt werden. Zum Schluss Backpulver, eine Prise Salz und Vanilleextrakt hinzufügen. Der Teig sollte glatt, seidig und elastisch sein.
Backen
Um dem Teig mehr Geschmacksvielfalt zu verleihen, können Sie Orangenschale, Trockenfrüchte, Apfelstücke und verschiedene Gewürze wie Nelken, Zimt und Muskatnuss hinzufügen. Fetten Sie den Multikocher-Topf mit Butter ein und geben Sie den Teig hinein. Stellen Sie den Multikocher auf die Backfunktion und passen Sie die Garzeit Ihrer Erfahrung nach an. Im Durchschnitt dauert dies etwa eine Stunde.
Während der Multikocher gart, den Deckel nicht öffnen, da der Honigkuchen sonst zusammenfällt und zu einem flachen, süßen Laib wird. Nach Ablauf der Garzeit den Kuchen 10–15 Minuten im Multikocher ruhen lassen, damit er etwas ausdünstet. Anschließend herausnehmen, mit Puderzucker bestreuen und mit Tee servieren.
Falls Ihr Honigkuchen etwas trocken erscheint, können Sie ihn mit einem einfachen Zuckerguss retten. Verrühren Sie dazu eine halbe Tasse saure Sahne mit einer halben Tasse Kondensmilch. Sobald die Masse elastisch ist, schneiden Sie den Kuchen in zwei bis drei Stücke und bestreichen Sie jedes Stück großzügig mit dem Zuckerguss. Setzen Sie den Kuchen zusammen und lassen Sie ihn einige Stunden an einem kühlen Ort durchziehen. Sie können gehackte Nüsse, frisches Obst oder Beeren zwischen die Schichten streuen.
Im Sommer erfreut Sie der Honigkuchen mit seinem frischen Geschmack und seiner schnellen Zubereitung, und im Winter ist er eine angenehme Hilfe zur Stärkung und zum Schutz Ihres Immunsystems.










