Belevskaya pastila – ein zufälliger Fehler oder ein wundersamer Fund?
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Das ganze köstliche Unterfangen begann mit einem kleinen Missgeschick: Die Technik zur Herstellung von Keksen aus Antonovka-Äpfeln (die Apfelsorte ist extrem wichtig) ging schief. Schließlich beschloss man, den entstandenen Dampfbrei zu retten, indem man ihn mit Eiweiß vermischte und heiß trocknete. Laut den Köchen des Kaufhauses würde dies nicht nur das Rezept bewahren, sondern auch die Haltbarkeit des Produkts deutlich verlängern. So entstand die Belevskaya Pastila, die eine neue Art von Süßigkeit in die Welt der Konditorei brachte, die in der Lage ist, ihr ursprüngliches Aussehen und ihren Geschmack über lange Zeit zu bewahren.
Wie macht man echte Belevskaya Pastila?
Das Rezept für Belevskaya Pastila ist weniger kompliziert als vielmehr zeitaufwendig in der Zubereitung. Aber wenn Sie wirklich möchten, dass Ihre Pastila so gut schmeckt wie die hervorragenden Desserts vergangener Zeiten, dann ist dies der einzige Weg, sie zuzubereiten.
Zur Vorbereitung benötigen Sie:
- Die Äpfel müssen von der Sorte „Antonovka“ sein – 2 kg
- Hühnereiweiß - 2 Stück.
- Kristallzucker – 1 Tasse (250 ml)
Es empfiehlt sich, die Äpfel für die Zubereitung vorzubereiten. Waschen Sie dazu jeden Apfel gründlich, schälen und entkernen Sie ihn und schneiden Sie ihn in Spalten. Manche schälen junge Äpfel nicht, da sie der Meinung sind, dass das Durchpressen durch ein Sieb die Kochzeit verkürzt und das Schälen erleichtert.
Wir halten uns an das Originalrezept, sonst gelingt die Belevskaya Pastila nicht. Nach dem Schälen die Äpfel in den Ofen geben und backen. Bei 180 Grad Celsius (350 Grad Fahrenheit) zergehen die Stücke nach etwa 30 Minuten vor Ihren Augen. Sobald die Äpfel weich genug sind, ähnlich wie gedünsteter Kürbis, können Sie sie herausnehmen und durch ein Sieb streichen.
Die Hälfte des Kristallzuckers zum entstandenen Püree geben. Das ergibt etwa eine halbe Tasse der Mischung. Nun kommt die schwierige Aufgabe, das Püree schaumig und weiß zu schlagen. So entsteht die begehrte Belevskaya Pastila, die Dessertspezialität aller Adligen. Das Schlagen dauert zwar eine Weile, aber mit einem Mixer mit den entsprechenden Funktionen wird die Zubereitung der Belevskaya Pastila zu Hause deutlich einfacher.
Wenige Produkte – viel Aufwand
Das Rezept ist im Prinzip nicht nur einfach, sondern benötigt auch nur wenige Zutaten, obwohl das Anrühren etwa 30–60 Minuten dauert. Das Eiweiß, das für das Dessert Belevskaya unerlässlich ist, wird separat steif geschlagen. Anschließend wird esslöffelweise Zucker hinzugefügt, um die Konsistenz der steif geschlagenen Masse zu erhalten.
Nachdem wir nun beide Mischungen gemäß Rezept zubereitet haben, müssen wir sie sorgfältig vermengen, um ein wahres Geschmackserlebnis zu kreieren. Laut Anmerkung des Autors sollten 4 Esslöffel Eiweiß für die weiteren Schritte des Rezepts beiseitegestellt werden.
Verteilen Sie die vorbereitete Mischung aus Püree, Zucker und Eiweiß gleichmäßig auf Backpapier. Die Schicht sollte dünn und glatt wie ein Blatt Papier sein. Heizen Sie den Backofen auf 100 Grad Celsius (212 Grad Fahrenheit) vor und lassen Sie den Deckel leicht geöffnet. Die Pastila ist in 5–7 Stunden fertig. Sie hat dann die Farbe von goldgelbem Papier und fühlt sich fest und kompakt an.
Sobald die Belevskaya Pastila aus dem Papier gelöst ist, wird sie in gleich große Stücke geschnitten und mit geschlagenem Eiweiß zusammengehalten. Laut Rezept sollte das Eiweiß so lange untergehoben bleiben, bis es mit dem Apfelmus vermischt wird. Das Ergebnis ist eine mehrschichtige Pastila in Form eines quadratischen Brötchens.
Doch das ist noch nicht alles. Die fertigen süßen Backwaren kommen zurück in den Ofen, um in ein paar Stunden vollständig durchzubacken. Die Ofentemperatur bleibt bei 100 Grad Celsius, und die Tür ist einen Spalt breit geöffnet.
Dies ist ein einfaches, aber dennoch raffiniertes Rezept für ein russisches Dessert, das aus den 1980er Jahren stammt. Belevskaya Pastila kann nach der Zubereitung lange Zeit in Papyruspapier bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.










