Essbarer Druck ist für jeden Konditor unverzichtbar, da er dank seiner Einfachheit und leichten Anwendung seine Einzigartigkeit über lange Zeit bewahrt. Er eignet sich hervorragend, um Kuchen, Cupcakes, Lollis und Lebkuchen effektiv, einfach und kostengünstig zu dekorieren. Daher verwenden Konditoren für diesen Zweck ausschließlich essbare Bilder (Oblaten- oder Zuckerpapier). Im Folgenden gehen wir daher auf die Unterschiede zwischen Zucker- und Oblatenpapier ein und zeigen Ihnen, welches Papier sich am besten zum Dekorieren Ihrer Backwaren eignet.

Eigenschaften von essbarem Papier

Das Prinzip des essbaren Druckens ist einfach und unkompliziert. Genau wie bei einem herkömmlichen Drucker bereiten Sie das gewünschte Bild vor, senden es an den Drucker – und fertig! Sie können auf diese Weise alles Mögliche drucken, sogar Fotos (denken Sie nur daran, dass ein Kuchen in Stücke geschnitten werden muss und Fotos mit Personen... Sie verstehen schon).

So zieren essbares Papier, essbare Tinte, ein wenig Fantasie und eine spektakuläre Dekoration bereits den Tisch des Kunden.

Erfahrene Konditoren verwenden sowohl Zucker- als auch Waffelstempel, daher lohnt es sich, beide Methoden genauer zu betrachten.

Verbindung

Zuckerpapier wird aus Mastix hergestellt, der gepresst und auf die gewünschte Dicke ausgerollt wird. Hersteller fügen dem Zuckerpapier oft Vanillearoma hinzu, was ihm seinen charakteristischen Duft verleiht. Oblatenpapier hingegen besteht aus Wasser, Pflanzenöl und Stärke.

Schmecken

Zuckerpapier schmeckt süß, während Oblatenpapier keinen charakteristischen Geschmack oder Geruch hat und daher den Geschmack des Desserts in keiner Weise verändert.

Dicke

Zuckerpapier ist dichter und daher dicker. Es ist weiß und vollkommen undurchsichtig, im Gegensatz zu Oblatenpapier, das transparent und porös ist.

Anwendungsbereich

Aufgrund der oben genannten Eigenschaften von Zucker- und Oblatenpapier lohnt es sich, deren Anwendungsgebiete zu betrachten. Da Zuckerpapier aus Fondant hergestellt wird und deutlich dichter ist, kann es auf Biskuitkuchen, Fondant und sogar dicke Sahne (die keine Feuchtigkeit abgibt) aufgebracht werden. Wenn Sie jedoch ein Zuckerdekor auf eine feuchtigkeitsabgebende Sahne aufbringen möchten, sollten Sie es isolieren, beispielsweise mit geschmolzener Schokolade. Oblatenpapier hingegen wird mit einem neutralen Gel befestigt. Manchmal wird das Dekor selbst ebenfalls mit neutralem Gel überzogen, um es glänzender zu machen. In diesem Fall ist es wichtig, nicht zu viel Gel aufzutragen, da das Dekor sonst aufweicht. Oblatenpapier verträgt keine Feuchtigkeit und sollte daher nur auf Fondant, Marzipan oder Schokolade aufgebracht werden.

Wo Zucker und Oblatenpapier verwendet werden – Fotos

Druckfunktionen

Erwähnenswert sind auch die Besonderheiten des Druckens essbarer Bilder. Auf Zuckerpapier gedruckte Bilder sind leuchtend und kräftig, während der Druck auf Oblatenpapier zu gedämpften Tönen und leicht verzerrten Bildern führt.

Also, was ist besser, Zuckerpapier oder Oblatenpapier?

Vor- und Nachteile von Zuckerpapier

Vorteile des essbaren Drucks auf Zuckerpapier:

  • ein reichhaltiges und helles Bild erhalten;
  • Bilder müssen nicht mit neutralem Gel abgedeckt werden;
  • Es ist einfach, ein Blatt Papier auf eine Filmunterlage zu übertragen.

Neben den Vorteilen gibt es auch Nachteile bei der Verwendung von Zuckerpapier:

  • Zuckerpapier ist teurer als Oblatenpapier;
  • Alle auf Zuckerpapier gedruckten Motive sollten erst kurz vor dem Dekorieren der Torte ausgeschnitten werden, da das Papier sonst austrocknet und brüchig wird.
  • Zuckerpapier kann nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden und der Kuchen muss vor dem Servieren dekoriert werden, da Zuckerbilder nicht lange haltbar sind.

Vorteile und Nachteile von Oblatenpapier

Vorteile der Verwendung von Oblatenpapier:

  • niedrigerer Preis im Vergleich zu Zucker (der Preisunterschied beträgt laut Süßwarengeschäften etwa das Zweifache);
  • Das Papier ist völlig geschmacksneutral und verändert daher den Geschmack des Produkts nicht;
  • Haltbarkeit des Oblatenpapiers: 2 Jahre;
  • Man kann sogar die Seiten einer Torte mit Oblatenmustern verzieren. Dazu faltet man das Papier entlang der gewünschten Linien und fixiert die Faltstellen mit Zuckerguss.

Nachteile der Verwendung von Oblatenpapier:

  • Oblatenbilder sind feuchtigkeitsempfindlich, sie sind empfindlicher und es besteht die Gefahr, dass sich Blasen bilden, wenn sie beispielsweise mit zu flüssiger Sahne in Berührung kommen oder zu viel Dekorationsgel verwendet wird;
  • Fingerabdrücke sind auf Oblatenpapier deutlich sichtbar, weshalb es äußerst wichtig ist, äußerst vorsichtig zu sein und auf Sauberkeit zu achten.

Wie lassen sich Zuckerpapier und Oblatenpapier anhand ihres Aussehens unterscheiden?

Zucker- und Oblatenpapier lassen sich optisch recht einfach unterscheiden. Wie bereits erwähnt, sind die Bilder auf Zuckerpapier dichter, farbintensiver und leuchtender. Die Farben auf Oblatenpapier hingegen sind dezenter, und das Bild selbst ist transparent und durchscheinend. Außerdem ist Oblatenpapier deutlich dicker als Zuckerpapier.

Welches Papier soll ich wählen? – Ich teile meine Erfahrungen.

Welches Papier sollten Sie also für Ihre Kuchen und Desserts wählen?

In puncto Qualität und Leuchtkraft sind Waffel- und Zuckerdekorationen deutlich unterlegen. Zuckerdekorationen zeichnen sich durch hellere und klarere Konturen sowie ein detailreicheres Bild aus. Waffel- und Zuckerdekorationen sind jedoch wesentlich günstiger, was sowohl für angehende Konditoren, die ein bestimmtes Design beherrschen möchten, als auch für preisbewusste Kunden ein klarer Vorteil ist.

Zuckerdekorationen eignen sich am besten für Torten mit Buttercreme, Schokoladenganache oder Fondant. Vermeiden Sie Oblatendekorationen auf Sahnetorten (Sie möchten ja nicht, dass die Dekoration sich auflöst und von der Torte abfällt, oder?).

Oblatenbilder eignen sich also am besten für: die Verzierung von Tortenoberflächen mit Fondant, Marzipan oder Gelee; die Dekoration von Lebkuchen; und die Gestaltung von leichten Dekorationen wie Oblatenblumen, Segeln, Federn und Schmetterlingen (Oblatenpapier lässt sich schließlich leicht falten und schneiden und ist im Gegensatz zu dichtem Zuckerpapier flexibler zu verarbeiten). Beispielsweise verwenden Konditoren bei der beliebten Schmetterlingstorte von Pinterest Oblatenpapier, da die Farben pastellfarben und gedeckt sind und die Schmetterlinge dünn und leicht aus einem Oblatenbogen auszuschneiden sind.

Zucker- und Oblatenpapier – welches Papier soll man wählen? – Foto

In anderen Fällen verwenden wir Zuckerpapier und erfreuen uns an leuchtenderen Bildern).

Zuckerbilder eignen sich beispielsweise hervorragend zur Herstellung von Tortenauflegern und Cupcake-Schildern. Auch für Isomalt-Lollis und Lebkuchen sind sie ideal, da sie ein besonders lebendiges Bild erzeugen.

Zucker und Oblatenpapier: Was ist besser? – Foto

Bedenken Sie aber, dass Zuckerbilder nicht lange halten und die Torte erst unmittelbar vor der Auslieferung an den Kunden dekoriert werden sollte.

Aus all dem oben Genannten ziehen wir eine logische Schlussfolgerung:

  • Wählen Sie ein Bild, das Ihren Zielen entspricht (wenn Sie ein helles und lebendiges Bild, ein vollwertiges Foto wünschen, greifen Sie zu einem Zuckerstempel; wenn Sie jedoch dekorative Muster (Blätter, Schmetterlinge, Blumen) planen, die ausgeschnitten werden müssen, ist es für Sie viel bequemer, mit dünnem Oblatenpapier zu arbeiten);
  • Konzentrieren Sie sich auf die vom Kunden angegebene Preisspanne und erläutern Sie die Vor- und Nachteile von Zucker- und Waffelbildern.