Selbstaufgehendes Mehl: Was es ist und wie man es zu Hause herstellt
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Wir setzen unsere Erkundung der Feinheiten des modernen Kochens fort. Heute erfahren Sie, was selbstaufgehendes Mehl ist, wie es sich von herkömmlichem Mehl unterscheidet und in welchen Rezepten es verwendet wird. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie ganz einfach zu Hause eine ähnliche Mischung für fluffiges Gebäck und verschiedene Desserts herstellen können.
Selbstaufgehendes Mehl und seine Eigenschaften
Der Bäcker behauptete, dass Mehl, das nach seinem Rezept zubereitet wurde, dem Teig eine besondere Lockerheit und einen reichen Geschmack verlieh. Der Effekt wurde tatsächlich hoch gelobt, und ab 1855 wurde das gesamte Brot für die Seeleute des Landes mit selbstaufgehendem Mehl gebacken.

Selbstaufgehendes Mehl, oft auch als „Konditormehl“ bezeichnet, findet heute breite Anwendung bei der Zubereitung verschiedenster Gerichte. Mit diesem Produkt lassen sich beispielsweise folgende Speisen zubereiten:
- fluffige Pfannkuchen oder Krapfen;
- Lebkuchen und Kekse;
- Wiener Waffeln;
- Cupcakes und Muffins;
- Gebäck;
- Teig für Pasteten, Brötchen, offene oder geschlossene Kuchen und andere Backwaren.

Selbstaufgehendes Gebäckmehl eignet sich ideal für alle Teige, deren poröse Textur durch die Sättigung der Masse mit Kohlendioxidbläschen entsteht, da die Mischung Folgendes enthält:
- Premium-Mehl;
- Speisesalz;
- Soda (Natriumhydrogencarbonat);
- Saure Phosphate (Säureregulatoren).
Wie man selbstaufgehendes Mehl herstellt
Sie können selbstaufgehendes Mehl auch ganz einfach selbst herstellen. Diese Mischung ist deutlich günstiger als gekauftes Mehl, funktioniert aber genauso gut. In den Erfahrungsberichten erfahrener Köche sieht man, dass gekauftes Mehl nicht immer den Erwartungen entspricht. Wenn Sie Ihr selbstaufgehendes Mehl hingegen selbst herstellen, können Sie sich stets auf die Sicherheit und Qualität Ihrer Zutaten verlassen.
Rezept Nr. 1 – mit Backpulver
Zutaten:
- Premium-Mehl – 1 Tasse (190 g);
- feines Salz (zusätzlich) – 1 Prise;
- Backpulver – 1 Teelöffel;

Vorbereitung:
Schritt 1. Die benötigte Menge Mehl in eine Schüssel geben, Salz und Backpulver im empfohlenen Verhältnis hinzufügen.

Schritt 2. Die trockenen Zutaten mit einem Schneebesen oder einer Gabel gründlich vermischen.

Schritt 3. Sieben Sie die trockene Mischung 3-4 Mal durch ein Sieb, um sicherzustellen, dass alle Zutaten so gleichmäßig wie möglich verteilt sind.

Rezept Nr. 2 – mit selbstgemachten Zutaten
Zutaten:
- Maisstärke – 122 g (kann durch Mehl ersetzt werden);
- Soda – 48 g;
- Zitronensäure – 30 g.

Vorbereitung:
Schritt 1. Zitronensäure in einer Kaffeemühle mahlen.

Schritt 2. Stärke (oder Mehl), Backpulver und Zitronensäure gemäß Rezept in eine Schüssel geben.

Schritt 3. Die trockenen Zutaten mit einem Schneebesen oder einer Gabel gründlich vermischen.

Schritt 4. Sieben Sie die Mischung 3-4 Mal durch ein Sieb, um eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Zutaten zu erreichen.

Schritt 5. Das Backpulver kann in einen luftdichten Behälter gefüllt und unmittelbar vor der Teigzubereitung zum Mehl gegeben werden, oder Sie können damit sofort selbstaufgehendes Mehl nach Rezept Nr. 1 zubereiten.

Rezept Nr. 3 – Glutenfrei
Zutaten für 1 kg glutenfreies Mehl:
- Getreidemehl (dunkel) – 400 g;
- Stärke – 600 g;
- Xanthan – 10-20 g.
Getreidemehl Kann aus braunem Reis, Buchweizen, Mais, Hirse, Amarant, Quinoa oder Sorghum hergestellt werden.
Als stärkehaltige Komponente Sie können Mais- oder Kartoffelstärke oder Reis- oder Kartoffelmehl verwenden (Tapiokastärke ist ebenfalls geeignet).
Weitere Informationen zur Herstellung von glutenfreiem Mehl zum Backen und für Desserts finden Sie in diesem Video:
Fragen zur Verwendung von selbstaufgehendem Mehl
• Poods; • Garnec;
• Kapitalmühle; • Uvelka;
• Tikhoretskaya; • Sarepta.








