Wie man rohe (lebende) Hefe für Teig verdünnt
Lebende Hefe (gepresst, frisch, feucht oder in Briketts) besteht aus lebenden Hefepilzen, die aus dem Produktionsprozess entnommen, gepresst und in Papier oder Folie verpackt werden. Lebende Hefe hat einen milderen Geschmack als Trockenhefe und verstärkt die Süße von Backwaren perfekt. Sie wird häufig zum Backen von Brot, Watruschki (Käsekuchen), Kulitsch (Osterkuchen) und Croissants verwendet – also für Teige, die eine lange oder wiederholte Gärzeit benötigen.
Wie man rohe Hefe verdünnt
- Proteine: 12,7 g
- Fette: 2,7 g
- Kohlenhydrate: 0 g
- Gesamtzeit:
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Komplexität:
Es funktioniert auch dann, wenn du es zum ersten Mal zubereitest. Nicht nur dieses Gericht, sondern dein allererstes Mal überhaupt.
- Anzahl der Portionen: 1
Zutaten
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Milch100 ml
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Zucker1 Esslöffel
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Lebende Hefe25 G
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Mehl3 Esslöffel
Vorbereitung
Gießen Sie warme Milch in ein tiefes Gefäß. Ihre Temperatur sollte etwa 37–40 Grad Celsius betragen. Falls Sie kein Thermometer zur Hand haben, prüfen Sie die Temperatur der Milch mit dem Finger: Sie sollte weder kalt noch heiß sein.
Geben Sie Zucker zur Milch. Dem Sauerteigstarter selbst benötigen Sie nicht viel Zucker. Er dient lediglich dazu, die Hefe zu „füttern“ und zu aktivieren. Wenn Sie süßes Gebäck zubereiten, wird der Zucker größtenteils separat und später zum Teig gegeben.
Färben Sie die Hefe. Bedenken Sie, dass 1 kg Mehl in der Regel 35 bis 50 g frische Hefe benötigt, je nach Teigart (süßer Teig benötigt mehr). Falls Sie keine frische Hefe haben, können Sie Trockenhefe verwenden. Sie benötigen etwa ein Drittel der Menge an Trockenhefe – in unserem Fall etwa 8 g.
Mehl hinzufügen und gut verrühren. Es ist nicht schlimm, wenn nicht alle Klümpchen aufgelöst sind; sie lösen sich beim Einweichen der Mischung von selbst auf.
Nach Zugabe aller Zutaten sollte der Teig die Konsistenz von flüssiger Sauerrahm haben.
Decken Sie den Behälter mit einem Tuch ab und stellen Sie ihn an einen warmen Ort für 20–30 Minuten. Manche Hausfrauen decken den Teig mit Frischhaltefolie ab. In diesem Fall ist es besser, den Behälter locker abzudecken oder mit einem Zahnstocher kleine Löcher hineinzustechen. So kann die Luft besser zirkulieren und der Teig richtig aufgehen.
Wenn sich auf dem Teig überhaupt keine Blasen bilden, ist er nicht zum Backen geeignet. Wahrscheinlich ist die Hefe alt und nicht mehr aktiv. Ersetzen Sie die Hefe und versuchen Sie es erneut.
Video – Presshefe: Wie verwendet man sie für Teig?
Wenn Sie sich bei der korrekten Aktivierung von Presshefe unsicher sind, sollten Sie sich unbedingt dieses Video ansehen. Der Autor demonstriert den gesamten Aktivierungsprozess anschaulich und ausführlich und hebt wichtige Punkte hervor, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Nachdem Sie dieses Video gesehen haben, werden Sie keine Fragen mehr haben und Ihren eigenen Teig mühelos und sicher zubereiten können – ganz ohne Angst vor Fehlern. Übrigens zeigt das Rezept neben dem Mischvorgang auch das Endergebnis. So sollte Ihr Teig aussehen, wenn die Presshefe ihre Wirkung entfaltet hat.
7 Geheimnisse der Arbeit mit Lebendhefe
Manche Hausfrauen haben Angst vor Hefeteig. Und das völlig zu Unrecht. Es ist gar nicht so kompliziert, vor allem, wenn man die Regeln und Tricks im Umgang mit lebender Hefe kennt.
- Die Hefe muss frisch sein. Überprüfen Sie das Verfallsdatum. Verwenden Sie keine abgelaufene Hefe.
- Wird das Produkt nicht sachgemäß gelagert, kann dies seine Wirksamkeit beeinträchtigen. Testen Sie die Hefe daher vor dem Kochen auf ihre Wirksamkeit.
- Gepresste Hefe lässt sich einfrieren. Wenn Sie also eine gute Menge haben, können Sie diese bedenkenlos aufbewahren und im Gefrierschrank lagern.
- Verwenden Sie für den Teig warme Milch oder warmes Wasser mit einer Temperatur zwischen 37 und 40 Grad Celsius (98–104 Grad Fahrenheit). Eine zu niedrige Flüssigkeitstemperatur verhindert die Aktivierung der Hefe.
- Beim Zubereiten des Teigs sollte dieser nicht zu heiß werden. Die Hefe stirbt in einer ungünstigen Umgebung ab.
- Halten Sie sich genau an das Rezept. Zu viel Hefe kann zu einem unangenehmen Geruch im Gebäck führen. Verwenden Sie zu wenig Hefe, geht das Gebäck möglicherweise nicht auf. Pro Kilogramm Mehl benötigen Sie mindestens 35 g Hefe für normales Gebäck und 50 g für reichhaltiges Gebäck.
Zu aktivieren Hefe, die kann man zu verwenden nicht nur Zucker, sondern auch alle anderen Süßungsmittel: Zuckerersatzstoffe, Lakritzsirup, natürlicher Honig.








