Hausgemachtes Eis: Tipps und häufig gestellte Fragen
Der Sommer ist für viele die schönste Jahreszeit. Ich verbinde damit strahlenden Sonnenschein, warmes Wetter und natürlich Eiscreme. Dieses Dessert erfrischt nicht nur, sondern begeistert auch mit seinem cremigen Geschmack. Allerdings kann sich nicht jeder diese Köstlichkeit leisten, da sie sehr kalorienreich ist.
Fit zu bleiben bedeutet nicht, komplett auf Eiscreme verzichten zu müssen. Es gibt viele Möglichkeiten, dieses Dessert kalorienärmer zuzubereiten. Wer jedoch noch nie selbst Eiscreme gemacht hat, könnte dabei auf Schwierigkeiten stoßen. In diesem Artikel verraten wir Ihnen alle Kniffe und Geheimnisse der Zubereitung dieses süßen Sommerdesserts.
Hilfreiche Tipps
Auf den ersten Blick mag die Zubereitung von Eiscreme zu Hause unglaublich schwierig, ja ohne Kochkenntnisse sogar unmöglich erscheinen. Ich möchte mit diesen Vorurteilen aufräumen, denn die Zubereitung dieses sommerlichen Desserts erfordert weder besondere Kenntnisse noch großen Aufwand. Wichtig ist, ein paar Tricks zu kennen, die den Prozess nicht nur beschleunigen, sondern ihn auch interessanter und genussvoller machen.
Produktauswahl
Für die Zubereitung von klassischem Eis benötigen Sie nur wenige Zutaten, die Sie wahrscheinlich in jedem Haushalt finden. Dazu gehören:
- Milch;
- Creme;
- Eier;
- Zucker.
Um sicherzustellen, dass die Leckerei einen besonders feinen und angenehmen Geschmack hat, ist die Auswahl hochwertiger Zutaten wichtig. Am besten verwendet man Vollmilch anstelle von Milchpulver. Dasselbe gilt für Sahne.
Gründlich vermischen
Viele denken, es reiche, einfach alle Zutaten zu vermischen, die Masse einzufrieren und nach 10 Stunden fertiges Eis zu haben. Das stimmt aber nicht. Damit das Eis nicht kristallisiert, muss es während des Gefrierens umgerührt werden. In den ersten zwei Stunden sollte dies alle 20–30 Minuten geschehen. Rühren Sie das Eis in den darauffolgenden 4–5 Stunden stündlich um. Danach können Sie es einfach in den Gefrierschrank stellen und die restliche Zeit warten.

Kochtemperatur
Für die Zubereitung von Eiscreme die Hauptzutaten vermengen und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren erwärmen. Die Mischung darf jedoch auf keinen Fall kochen, da sie sonst schäumt und das Dessert verdirbt. Nach dem Kochen die Mischung durch ein Sieb streichen, um Klümpchen zu entfernen.
Konsistenz
Bevor Sie das Eis einfrieren, prüfen Sie die Konsistenz. Es sollte dicker Sauerrahm ähneln. Um sicherzugehen, dass Sie die gewünschte Textur erreicht haben, machen Sie einen kurzen Test: Fahren Sie mit dem Finger an dem Löffel entlang, mit dem Sie die Creme zubereitet haben. Bleibt die Linie klar und gleichmäßig, ist die Mischung bereit zum Kühlen. Ist die Creme zu dünn, kann das Ergebnis enttäuschend sein. Das Eis wird dann nicht cremig, sondern wässrig und geschmacklos.
Fettgehalt von Eiscreme
Für ein besonders cremiges Eis verwenden Sie Milch mit 3 % Fettgehalt und mindestens 20 % Sahne. Sorbet oder Fruchteis sind eine perfekte, fettarme und dennoch köstliche Alternative. Diese lassen sich komplett milchfrei zubereiten, wodurch sich der Kaloriengehalt reduziert.
Alkohol hinzufügen
Alkohol kann und sollte Eiscreme hinzugefügt werden, um sie weicher und fluffiger zu machen. Schon 50 Gramm Spirituosen, die vor dem Einfrieren zur Milchmischung gegeben werden, machen Ihr Dessert noch zarter und köstlicher. Die Zugabe von Alkohol verlängert die Gefrierzeit und verhindert, dass die fertige Eiscreme zu schnell schmilzt.
Sirupe und Zusatzstoffe in den Hauptzutaten
Nicht jeder mag reinweißes Eis. Dafür gibt es eine Lösung: Man kann dieses Dessert einfach mit beliebigen Toppings oder Sirupen verfeinern. Die Auswahl ist heutzutage riesig:
- Kirsche,
- Schokolade,
- Erdbeere,
- orange,
- Minze usw.

Man kann Eiscreme nicht nur mit Sirup verfeinern, sondern auch mit anderen Zutaten. Zartbitter- oder Vollmilchschokoladenstückchen, Früchte, Beeren, Rosinen oder Kokosflocken passen hervorragend dazu. Wichtig ist, dass die Toppings kalt sind, da sich sonst Eiskristalle in der Eiscreme bilden können.
Verdickungsmittel
Das genaue Befolgen des Rezepts ist entscheidend. Nur so gelingt ein köstliches Eis. Für eine besonders cremige Konsistenz können Sie dem Eis vor dem Einfrieren ein Verdickungsmittel hinzufügen. Die beliebtesten sind:
- Eigelb;
- Agar-Agar,
- Pektin (für Fruchteis),
- Stärke,
- Zitronensaft.
Trockenmilch
Es wird nicht empfohlen, Vollmilch durch Milchpulver zu ersetzen. Sie können es jedoch der vorbereiteten Milchmischung hinzufügen. Dadurch erhält Ihr Eis eine cremige, samtige Konsistenz. Um eine gleichmäßige Konsistenz zu gewährleisten, sollten Sie der Mischung Stärke hinzufügen.
Puderzucker statt Zucker
Puderzucker ist ein hervorragender Ersatz für normalen Zucker. Er sorgt für eine leichtere, fluffigere Eiscreme. Wenn es schnell gehen muss, können Sie bedenkenlos Puderzucker verwenden, da er sich viel schneller auflöst.
Eisformen
Um den Geschmack des Eises zu erhalten, ist es wichtig, es in den richtigen Behältern einzufrieren. Edelstahlbehälter sind ideal, aber nicht jeder Haushalt besitzt einen solchen. Auch gehärtetes Glas eignet sich zum Einfrieren. Es wird durch das Einfrieren nicht beschädigt und verhindert zudem, dass das Eis Gerüche annimmt.

Sachgerechte Lagerung
Eiscreme nimmt Gerüche sehr leicht an. Deshalb empfiehlt es sich, sie in einem luftdichten Behälter mit Deckel aufzubewahren. Wenn Sie Eskimo-Eiscreme zubereitet haben, können Sie sie einfach in Alufolie einwickeln. So behält das Dessert im Gefrierschrank bis zu drei Monate lang seinen Geschmack und sein Aroma.
Fruchteis
Viele Kinder lieben dieses Eis. Und das Beste daran ist, dass es sich kinderleicht zu Hause zubereiten lässt. Man braucht in der Regel nur Frucht- oder Beerensaft oder -püree und spezielle Förmchen.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Eiscreme selbst zuzubereiten, kann eine knifflige Angelegenheit sein. Der Prozess kann für Anfänger verwirrend und herausfordernd sein. Ich habe die häufigsten Fragen zur Zubereitung dieses Desserts beantwortet.


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- 8 Stunden
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- 5 Stunden 30 Minuten
- 120 kcal
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Selbstgemachtes Eis ohne Kristalle herzustellen ist kinderleicht und gelingt jedem. Traut euch, zu experimentieren und mit euren eigenen Händen wunderschöne Sommer-Kreationen zu zaubern. Teilt eure Ergebnisse gerne in den Kommentaren!











