3 Buchweizenpfannkuchenrezepte
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Moderne Historiker behaupten, dass Pfannkuchen um 1005 in der Rus auftauchten. Das Gericht entstand jedoch bereits vor dem neunten Jahrhundert, und die Etymologie des Wortes „blin“ geht auf „mlyn“ (vom ukrainischen Wort für „Mühle“) zurück, was so viel wie eine aus gemahlenem Getreide hergestellte Delikatesse bedeutet. Ursprünglich basierten die Rezepte für dieses Gericht auf Buchweizen, und wir empfehlen Ihnen, diese „authentischen“ Buchweizenpfannkuchen zuzubereiten.
Russische Pfannkuchenrezepte reichen bis in die Antike zurück. Dieses vertraute Gericht, das man schon von Großmutter kennt, gilt als das erste Gericht auf Mehlbasis. Die Erklärung ist einfach: Was könnte sättigender sein als ein Teig mit etwas Wasser? Wie so oft entstanden diese Rezepte nicht absichtlich, sondern rein zufällig. Angeblich wärmte jemand Haferflockengelee auf und vergaß es einfach. Er erinnerte sich erst daran, als es gebräunt und knusprig war. Er war so hungrig, dass er es probieren musste, und es schmeckte köstlich. Und so nahm alles seinen Lauf.
Dünne Buchweizenpfannkuchen
Traditionelle russische Blini waren fluffig und ähnelten kleinen Sonnen; sie galten als Opfergabe und Ritualgericht mit mystischer Bedeutung. Hier bieten wir leichtere, modernere Rezepte an, die unsere Kultur und Traditionen mit modernen Vorstellungen von Geschmack und Aussehen dieses beliebten Gerichts verbinden.
Für dünne Buchweizenpfannkuchen benötigen Sie:
- 250 Milliliter Milch;
- 2 ganze Eier;
- 4 Esslöffel Buchweizenmehl;
- 1 Prise Salz;
- 1 Esslöffel Öl;
- Zucker nach Geschmack.
Das Zubereiten ist ganz einfach, erfordert aber etwas Geschick und Erfahrung. Keine Sorge, dein erster Pfannkuchen wird wahrscheinlich misslingen. Du musst lernen, ihn zu wenden und den richtigen Garpunkt durch Ausprobieren zu bestimmen.
Zuerst geben wir Eier, Zucker, Salz und Mehl zur Milch. Die Zutaten müssen sehr gründlich vermischt werden, um eine glatte, dickflüssige Masse ohne Klümpchen zu erhalten.
Der Teig für diese Pfannkuchen wird sehr flüssig sein, was der Schlüssel zu einem dünnen und knusprigen Dessert ist. Geben Sie einen Esslöffel Butter zur Mischung und verquirlen Sie alles gründlich.
Früher ließ man die Zutaten über Nacht im Kühlschrank ruhen, heute lassen Hausfrauen den Teig einfach zwanzig bis dreißig Minuten ruhen. Dadurch kann das Mehl aufquellen und der Teig wird geschmeidig.
Nach der erforderlichen Ruhezeit die Mischung erneut umrühren und mit dem Braten beginnen. Geübte Köche können den Teig bedenkenlos in einer trockenen Pfanne backen, während Anfänger die Pfanne für den ersten Pfannkuchen mit Butter oder Pflanzenöl einfetten können.
Bevor Sie den Teig hineingießen, vergewissern Sie sich, dass die Pfanne gut erhitzt ist. Am einfachsten lässt sich der Pfannkuchenteig mit einer Schöpfkelle oder einem großen Löffel gleichmäßig und dünn auf der Pfanne verteilen. Moderne Rezepte empfehlen, den Teig von beiden Seiten zu braten. Wenden Sie den Pfannkuchen, sobald die Poren an der Oberfläche deutlich sichtbar sind.
Frisch gebackene Pfannkuchen lassen sich mit Butter bestreichen. Dadurch werden sie zarter und saftiger. Buchweizenpfannkuchen schmecken hervorragend mit Sauerrahm, Hüttenkäse und Marmelade.
Flauschige Buchweizenpfannkuchen mit Weizenmehlzusatz
Es gibt zahlreiche Rezepte für Buchweizenpfannkuchen, aber dieses hier ist ein Klassiker. Für leckere, selbstgemachte Pfannkuchen benötigen Sie also:
- 1 Tasse Buchweizenmehl
- 1 Tasse Weizenmehl
- 0,5 Tassen Wasser
- 4 Gläser Milch
- 20 Gramm Trockenhefe
- 3 ganze Eier
- Geschmolzene Butter (etwa 50 Gramm)
- Eine Prise Salz
- 3 Teelöffel Zucker
- 2-3 Esslöffel Pflanzenöl
- Nach Belieben befüllen.
Zuerst müssen Sie zweieinhalb Tassen Milch zum Kochen bringen, dann die restliche Milch vorsichtig erwärmen. Buchweizenpfannkuchen sind etwas knifflig, und wenn man sie nicht richtig zubereitet, werden sie brüchig statt saftig. Gehen Sie daher sorgfältig vor und halten Sie sich genau an das Rezept.
Buchweizenmehl wird in zimmerwarmem Wasser unter ständigem Rühren verrührt. Anschließend wird heiße Milch hinzugegeben. Die Hefe löst sich in der warmen Milch auf, und die entstandene Mischung wird mit dem zuvor verrührten Buchweizenmehl vermengt. Der Teig wird mit einem Handrührgerät gründlich vermischt und zwei Stunden an einem warmen Ort gehen gelassen.
Trennen Sie die Eigelbe vom Eiweiß. Verquirlen Sie die Eigelbe mit Zucker. Schlagen Sie das Eiweiß mit einem Mixer oder Schneebesen steif. Geben Sie zuerst die Eigelbe hinzu, dann etwas später das Eiweiß. Falls der Teig zu dickflüssig ist, fügen Sie etwas warme Milch hinzu. Buchweizenpfannkuchen brauchen etwas Geduld, lassen Sie die Pfannkuchen nach diesem Vorgang noch zwei Stunden ruhen.
Jetzt wird gebraten. Zuerst eine Pfannkuchenpfanne (idealerweise 17–18 cm Durchmesser) bei mittlerer Hitze erhitzen. Bevor Sie den ersten Teig hineingeben, einen Löffel Pflanzenöl hinzufügen. Am besten gießen Sie den Teig mit einer Schöpfkelle auf die heiße Pfanne und füllen sie etwa zu zwei Dritteln.
Gießen Sie den Teig in die Pfanne und verteilen Sie ihn mit kreisenden Bewegungen gleichmäßig. Nach etwa einer Minute ist der Pfannkuchen goldbraun und kann gewendet werden. Gehen Sie dabei zügig vor. Backen Sie eine Seite des Pfannkuchens abgedeckt und die andere unbedeckt. So wird er knusprig und saftig zugleich. Bestreichen Sie die fertigen Pfannkuchen mit zerlassener Butter.
Die obigen Rezepte dienen lediglich als Orientierungshilfe. Die Füllung kann je nach Vorliebe süß oder herzhaft sein. Diese Pfannkuchen schmecken köstlich mit Zwiebeln, Champignons und Sauerrahm – hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Rezepte können ganz nach Belieben variieren, abhängig von der Kreativität der Köchin und dem Geschmack ihrer Familie. Seit jeher hütet jede Mutter ihr Kochgeheimnis und gibt es nur an ihre Tochter weiter. Pfannkuchen sind ein Gericht, das man einfach lieben muss. Sie wecken Frühlingsgefühle und vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit. So schaffen Sie eine besonders warme Atmosphäre in Ihrem Zuhause.










