Der perfekte japanische Biskuitkuchen „Castella“
Inhalt
Der berühmte japanische Baumwollkuchen wurde im 16. Jahrhundert von portugiesischen Händlern ins Land der aufgehenden Sonne gebracht. Aufgrund der hohen Zuckerpreise galt Castella-Kuchen als sehr teure Delikatesse und wurde sogar vom Kaiser selbst sehr geschätzt.
Seine Konsistenz unterscheidet sich deutlich von klassischem europäischem Biskuitkuchen. Wenn Sie Ihre Gäste also mit einem außergewöhnlichen Dessert überraschen möchten, sollten Sie diesen Kuchen unbedingt probieren! Er ist besonders schnell zubereitet und benötigt nur wenige Zutaten. Im Gegensatz zu anderen Biskuitkuchen fällt Castella zudem nicht zusammen, sondern bleibt kompakt und herrlich saftig.
Der perfekte japanische Biskuitkuchen „Castella“
- Proteine: 8 g
- Fette: 16 g
- Kohlenhydrate: 25 g
- Gesamtzeit:
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Komplexität:
Ein einfaches Rezept.
- Anzahl der Portionen: 1
Zutaten
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Milch35 ml
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Honig35 G
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Weizenmehl90 G
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Zucker90 G
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Ei C04 Stück
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Salz1 Prise
Vorbereitung
Bereiten Sie alle Zutaten vor und trennen Sie das Eiweiß vom Eigelb.
Salz zum Eiweiß geben und schlagen.
Nach etwa 2 Minuten den Zucker unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen. Sobald der Zucker vollständig eingearbeitet ist, weitere 2–3 Minuten schlagen, bis sich weiche Spitzen bilden.
Nun die Eigelbe zerkleinern.
Führen Sie sie vorsichtig mit Bewegungen von unten nach oben in das Weiß ein.
Wenn die Masse homogen ist, das gesiebte Mehl hinzufügen.
Milch und Honig vermischen.
Verrühren, bis eine glatte Masse entsteht, und zum Teig geben.
Den Teig in eine Backform geben, deren Boden wir zuvor mit Backpapier ausgelegt haben.
Klopfen Sie die Form mehrmals auf den Tisch, um die Luftblasen gleichmäßig zu verteilen.
Backen Sie den Biskuitkuchen im vorgeheizten Backofen bei 165 Grad Celsius etwa 35 Minuten lang. Prüfen Sie mit einem Zahnstocher, ob er gar ist.
Nachdem Sie den Biskuitkuchen aus dem Ofen genommen haben, lassen Sie ihn mehrmals aus einer Höhe von etwa 40–50 Zentimetern auf die Tischplatte fallen. Dieser Schritt ist notwendig, damit er fester wird.
Nachdem der Biskuitkuchen vollständig abgekühlt ist, aus der Form nehmen und in Schichten schneiden.
Wie man Castella-Biskuitkuchen zubereitet
In europäischen Ländern wird dieser japanische Biskuitkuchen oft mit Baumwolle verglichen, dem weichsten Material der Welt. Das liegt an seiner Kombination aus Weichheit und Textur. Selbst wenn man mit der Handfläche auf den Biskuitkuchen drückt und die Hand wieder wegnimmt, kehrt er in seine ursprüngliche Form zurück. Er bleibt bis zu drei Tage lang weich und geschmeidig.
Die Geschichte des japanischen Biskuitkuchens Castella
Viele Feinschmecker glauben heute, dass Zuckerwatte eine uralte japanische Delikatesse ist. Doch schon der Name verrät ihre wahren Ursprünge: Pão de Castela Wörtlich übersetzt bedeutet es „Brot aus Kastilien“.
Im 16. Jahrhundert brachten portugiesische Händler, die im Hafen von Nagasaki ankamen, haltbare Lebensmittel mit. So gelangten Tabak, Kürbis und unter anderem Castella-Kuchen auf die Insel. Im 18. Jahrhundert war dieser Biskuitkuchen ein beliebter Snack unter den Tokugawa-Kriegern, und einer der Shogune präsentierte ihn dem Kaiser. Dieser war so begeistert, dass der Kuchen fortan zu einer regelmäßigen Delikatesse für den Adel wurde.








